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Ersatzteilreste-Abholung beim TrialMog-Vorbesitzer

Bei dem Vorbesitzer des TrialMog und befreundetem Truck Trial Team OWL lagerten noch ein paar alte Teile für unseren TrialMog, die uns der Vorbesitzer schon lange angeboten hat zu holen. Für den 15. November hatten wir uns nun endlich verabredetet undich machte mich mittags auf die knapp 300km weite Tour. Um 16:30 wollte ich vor Ort sein und war auch tatsächlich um 16:32 da.

Als Wesentliches handelte es sich bei den Teilen um eine Hinterachse und zusätzlich zwei Differenziale.

Im Vorfeld diskutierten wir die Verladung der Achse und kamen auf die Idee, sie auf den Transporter zu rollen. Hierzu habe ich extra zwei Reifen, Radmuttern und Radmutternschlüssel mit genommen. Vorort mussten wir dann aber feststellen, dass dieser Plan nicht funktionieren kann, weil sich ein Radvorgelege nicht drehen ließ. Nun war guter Rat teuer. In der Garage der Freunde gab es außer einem Palettenhubwagen keine Hilfsmittel. Meine Hoffnung die Achse an einem Deckenbalken hoch zu ziehen und mit dem LKW drunter zu fahren zerschlug sich sofort als ich die ordentlich verputzte Garagendecke sah.

Die einzige Möglichkeit war, die auf einer Palette befindliche Achse mittels des Hubwagens über meine Fahrzeugrampen auf den LKW zu ziehen. Ich stellte den MAN soweit es die schräge Garageneinfahrt zuließ in dei Garage und senkte ihn hinten ab bis die Stosstange auf dem Boden war. Dann legten wir die Rampen direkt nebeneinander hinten an die Ladefläche. Zuzweit wuchteten wir nun den Hubwagen mit der Ladung auf den Anfang der Rampen. Dabei rutschte jedoch die Achse ab und wir nmussten den Versuch erstmal abbrechen. Mittels meines Wagenhebers und meiner Unterstellböcke lifteten wir nun die Achse und schoben zwei Paletten über einander unter die Achse. Zusätzlich verwendeten wir noch Kantholz um die Achse zu stabilisieren und verzurrten dann alles mit einem Spanngurt. Erneut wuchteten wir den Hubwagen mit der Ladung auf die Rampen. Aber durch die Riffelung der Rampen in Verbindung mit den kleinen Rädern des Hubwagens ließ sich das ganze nicht die Schräge hinauf ziehen.

Nun kam mein Plan B. Ich hatte meine 8.fach Flaschenzüge vorsorglich mitgebracht. Einen hiervon zogen wir auf die maximale Länge (ca.1,8m) aus und hängten Ihn mittels einer Hebeschlaufe an den Griff des Hubwagens. Die andere Seite befestigten wir über einen Spanngurt an dem Stahlträger in der Mitte der MAN Ladefläche. So konnte ich mit verachtfachter Kraft am Hubwagen ziehen während mein Freund mit einem Nageleisen als Hebel in den Rillen der Rampen von unten die Ladung mit schob. Handbreit über Handbreit zogen und schoben wir so die Last bis fast an das Ende der Rampen, dann war der Flaschenzug ganz zusammen gezogen. Wir sicherten die Last gegen abrutschen und holten einen zweiten Flaschzug, zogen diesen wieder auf maximale Länge aus und befestigten ihne parallel zum ersten. So übernahmen wir die Last auf den neuen Flaschenzug, lösten den ersten und konnten dann die last wieder weiter bewegen. Diesmal reichte es um mit dem Hubwagen auf die Ladefläche des LKW zu kommen. Nachdem auch dieser Flaschenzug ganz zusammengezogen war konnten wir nun aber noch ein Stück auf dem glatteren und weniger geneigten LKW-Boden das ganz noch etwas vorziehen.

Das Verzurren der Ladung war nun kein Problem mehr. Auch die anderen Teile waren bald verstaut. Aber der Ladevorgang war doch spannender und langwieriger als erwartet.

Nach einem gemeinsamen Abendessen machte ich mich dann wieder auf diegemütliche Heimreise und war gegen Mitternacht daheim.

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