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Freizeitaktivitäten von Katharina & Jürgen Fahlbusch |
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Chemnitz und zurück, die ZweiteWieder stand die Jahreshauptversammlung des TTCD in Hartmannsdorf bei Chemnitz als Präsenzveranstaltung an. Nach nun etwas über drei Jahren Nutzung unseres elektrischen Volvo C40 kann ich diese Fernstrecke gut einschätzen und planen. Nachdem gegenüber der ersten Tour vor 3 Jahren schon längst der VolvoCars Bonus für ein günstiges Laden mit der damals Kostenfreien Plugsurfing Ladekarte an den Schnellladesäulen von Ionity mit nur 35ct/kWh ausgelaufen war, hatte ich mich bereits in der Vergangenheit für die flexiblen Tarife von EnBW entschieden. Diese bieten derzeit entweder 56ct/kWh ohne Grundgebühr, 46ct/kWh mit 5,99 EUR Grundgebühr/Monat und 39ct/kWh mit 11,99 EUR Grundgebühr/Monat. Auf Basis der Verbrauchswerte der 1.Tour vor drei Jahren konnte ich grob die prognostizierten Gesamtkosten kalkulieren mit 69 EUR ohne Grundgebühr, 63 EUR mit 5,99 EUR Grundgebühr und 60 EUR mit 11,99 EUR Grundgebühr. Der Tarif mit höchster Grundgebühr liegt also knapp vorne und wurde daher von mir gebucht. Dieser Tarif gilt für 30 Tage und kann dann wieder in den günstigen Tarif ohne Grundgebühr zurück gewechselt werden. Im nächsten Schritt der Tourplanung müssen nun geeignete EnBW Ladesäulen entlang der Strecke ermittelt werden. Hier hilft die Lade-App von EnBW ausgezeichnet. Anders als vor drei Jahren war jetzt auf Grund der Ladepunkte eine Strecke entlang der A4 günstiger als über die A71 damals. Als ersten Ladepunkt legte ich die mir bekannte Ladestation Herleshausen an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen mit ca. 170km Strecke fest. Danach suchte ich mir noch eine Ladestation kurz vor Gera bei Kraftsdorf und vor Chemnitz bei Glauchau heraus. Damit waren jeweils Teilstrecken von unter 200km markiert die sicher zu erreichen waren. Die Planung erfolgte natürlich zuhause im Vorfeld auf dem Mobiltelefon, aber dank dem Googlesystem als Navi beim Volvo C40 war die Route sofort auch im Volvo verfügbar. Um entspannt die Tour zufahren und gut rechtzeitig zum Veranstaltungsbeginn um 10:00 in Hartmannsdorf zu sein fuhr ich gegen 04:30 daheim los. Im Volvo C40 stellte ich zunächst nur den Zielort Braugut Hartmannsdorf im Navi in. Das Volvosystem berechnet generell die Restkapazität für die eingegebene Strecke und schlägt geeignete Tankstopps entlang der Strecke vor wenn die berechnete Restkapazität ins negative wandert. So wurde mir jetzt ein nicht von mir vorgegebener Tankstopp bei Arnstadt / Amt Wachsenburg in einer Fahrentfernung von 225km angezeigt. Angeblich eine EnBW Ladestation. Ich nahm die Challenge an, hatte ja immer noch die Station in Herleshausen als Rückfallstation.
Um 07:25 war ich wieder auf der A4, 2 1/2 Stunden für ca. 160km Distanz also mehr als genug Zeit. Die A4 ist völlig Leer dreispurig ausgebaut. Also konnte ich guten Gewissens den Tempomat auf 95km/h senken ohne jemanden zu behindern. Um 09:15 war ich auf dem Parkplatz beim Braugut Hartmannsdorf mit immer noch 55% Restkapazität.
Entspannt ging es nun nach Hause. Dort kam ich gegen 18:25 mit immer noch 37% Restkapazität an. Somit habe ich für die Gesamtdistanz von 744km 101,6kWh Fremdenergie für inklusive Grundgebühr 51,61 EUR erworben. Die Nachladung daheim auf wieder gewöhnliche 90% erfolgt anders als vor 3 Jahren ausschließlich über die Solaranlage, also ohne zusätzlich Kosten. Das sind zum Vergleich 6,74 EUR/100km. Dafür hätte ich nach Tagespreis gerade mal einen 3,26 Liter Diesel/100km oder 3,42 Liter Superbenzin/100km bekommen. Da kommen selbst der kleine Volvo S40 vom Sohn, geschweige denn mein IVECO oder unser vorheriger Volvo V40CC nicht einmal in die Nähe, gleiche Fahrweise voraus gesetzt. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel mit dem Deutschlandticket sind mit 63 EUR ist noch deutlich teurer zumal ich für Hin und Rückfahrt mit jeweils bis zu 14 Std Reisezeit und bis zu neunmaligem Umsteigen in Kauf nehmen müssen. Fazit: Gerade jetzt in einer Zeit, in der uns nicht zum ersten Male klar gemacht wird, wie abhängig wir als Nation von nicht selbst bestimmbaren Faktoren in der derzeitigen Energieversorgung sind, ist Elektromobilität in Verbindung mit regenerativen Energien, die zumindest zum Teil auch von vielen Einzelnen geleistet werden kann, der Weg in die bessere Zukunft. |