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Truck Trial Nationencup2011 - 3. Lauf in der Sandgrube Karlsfeld-Abtsdorf bei der Lutherstadt Wittenberg

16./17.07.2011

15.07.2011 Anreise nach Karlsfeld-Abtsdorf
16.07.2011 1. Wertungstag Sektion 5
16.07.2011 1. Wertungstag Sektion 7
16.07.2011 1. Wertungstag Sektion 6
16.07.2011 1. Wertungstag Sektion 2
16.07.2011 1. Wertungstag Sektion 3
17.07.2011 2. Wertungstag Sektion 1
17.07.2011 2. Wertungstag Sektion 4
17.07.2011 2. Wertungstag Sektion 8
17.07.2011 2. Wertungstag Sektion 9
17.07.2011 2. Wertungstag Sektion10
Nachtrag Ergebniss

Anreise nach Karlsfeld-Abtsdorf 15.07.2011

Während meine Teammitglieder, Georg und Insa, beruflich bedingt sich erst am Freitag Nachmittag auf die Reise nach Sachsen-Anhalt machen konnten fuhr ich bereits mit unserem "Wettbewerbsfahrzeug", natürlich wieder auf eigener Achse am frühen Morgen gen Nord-Osten. Das Navi zeigte zunächst eine Entfernung von ca 470km. Die Wegstrecke reduzierte sich aber nochmals um knapp 30km, weil ich zwischen Fulda und Bad-Hersfeld die B27 statt der Autobahnen nutzte.

Bei einem ersten Tankstopp bei Eisenach stellte ich fest, dass am Rad vorne links Öl aus der Radnabe austritt. Allerdings war nur einzelne Tropfen bzw Spritzer auf dem Rad sichtbar. Die Ölstands-Kontrolle zeigte auch noch keinen direkten Ölverlust an. So konnte ich also weiter fahren.

Die weitere Fahrt absolvierte ich nun mit mäßiger Geschwindigkeit. Das heißt meist nur mit 75-80 km/h. Nur in Bereichen mit zweispuriger Autobahn bzw LKW Überholverbot sah ich zu, dass ich keinen der Brummis blockiere. Vorteil hiervon war natürlich ein deutlich reduzierter Benzin Verbrauch und so musste ich erst am Ziel wieder tanken.

Am Truck-Trial Gelände kam ich dennoch rechtzeitig gegen 14:00 an und konnte dort mich wieder zum Team OWL, dem vorherigen Team unseres Fahrzeuges, gesellen. Hier führte ich nochmals eine kleine Inspektion, Kontrolle und Angleichung aller Betriebsstoffe sowie die Montage des Keilriemens für den Luftkompressor durch und bereitet das Fahrzeug für den Trial Einsatz vor. Den Keilriemen des Luftkompressors hatte ich für die Überführungsfahrt abgenommen um den Kompressor und Riemen zu schonen. Die Luft benötige ich ja nur für die Differenzialsperren.

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1. Wertungstag Sektion 5 16.07.2011

Am Samstagmorgen erfolgte die Gruppen Einteilung und Zuordnung zu den Anfangssektionen. Wir wurden in die Gruppe 5 eingeteilt und durften dort wieder in der Sektion 5 den Wettkampf eröffnen. Diesmal waren alle Sektionen mit 5 Toren sowie jeweils dem Eingangs-und Ausgangstor gesteckt. Zeitlimit in allen Sektionen waren 15 Minuten.

Bei der Besichtigung der bisher unberührten 5.Sektion stellten wir 2 Abwärtstore und 3 Aufwärtstore, alle an einem Steilhang fest. Besonders das 1. Tor gefiel mir gar nicht. Das Tor war hinter einer Kante an der es erstmal ca 2m fast senkrecht, zwischen 70° und 80° nach unten ging. Danach kam etwa nach anderhalb Fahrzeuglängen mit 100% Gefälle wiederum eine Steilkante.

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Hier war mir das Risiko als erster Starter zu groß, meinen Mog auf den Kopf zu stellen. Daher wählten wir erstmal eine Abfahrt seitlich versetzt die harmloser aussah. Dies ging auf Grund des sehr weichen Sandbodens dann besser als erwartet. Wir wendeten dann auf der mittleren Ebene um das 1. Aufwärtstor zu fahren.

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Ich rechnete nicht damit die Steigung komplett zu schaffen, sondern das Tor anschließend wieder in falscher Richtung zu fahren. Dies ergibt dann statt 80 Minuspunkten für ein ungefahrenes Tor nur 40 Minuspunkte für die falsche Richtung.

Allerdings kamen wir in dem weichen Boden gar nicht so weit. Lediglich mit der Vorderachse kamen wir durch das Tor.

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Da die anderen Aufwärtstore jeweils erst oben an dem jeweiligen Hang gesteckt war und mir auch die erlaubten Fahrtrichtungswechsel zwischen zwei gefahrenen Toren ausgingen, fuhren wir wieder direkt aus der Sektion.

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Die anderen Teilnehmer der Gruppe mit den größeren Fahrzeugen, trugen dann allmählich die Kanten ab so dass zu einem späteren Zeitpunkt auch die beiden Abwärtstore für uns möglich gewesen wären.

alle Bilder der 5. Sektion

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1. Wertungstag Sektion 7 16.07.2011

In der Sektion 7 durften wir nun als letzter starten. Hier war zunächst ein bewachsener Steilhang zu bewältigen und ich hoffte, dass mir die großen Fahrzeuge eine Spur legen.

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Allerdings bewältigten diese alle den Hang nicht. Im Prinzip war für alle nach einer Fahrzeuglänge Schluss. Wir kamen mit unserem leichteren Fahrzeug und mehr Schwung zwar diesmal am Höchsten, aber dafür gibt es keine Pluspunkte.

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alle Bilder der 7. Sektion

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1. Wertungstag Sektion 6 16.07.2011

Da wir in diese Sektion als Vorletzter starteten konnten wir uns erstmal die Fahrweisen und Schwierigkeiten der anderen Fahrzeuge anschauen.

Mit Ausnahme eines Aufwärtstor am Ende eines sandigen Steilhangs sahen alle anderen Tore als fahrbar aus. Aber dennoch hatten alle Teilnehmer extreme Schwierigkeiten ein Tor was hinter einer eigentlich nicht sehr steilen aber dafür längeren und Sandauffahrt lag zu erreichen. Alle fuhren sich mehr oder weniger fest in dem Sand.

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Daher fuhren wir erstmal mit dem Fahrzeug in die Spur und hörten sofort auf als die Räder begannen durch zu drehen. Dann stießen wir so weit wie möglich zurück um etwas Anlauf zu nehmen und fuhren die Passage im 2.Gang. Hier konnten wir den weiten Drehzahlbereich des Benziners und das geringere Gewicht ausspielen. Wir schafften die Steigung mit sowiel Schwung dass wir an der Kante sogar noch Bremsen mussten um das Tor ordentlich zu durchfahren.

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alle Bilder der 6. Sektion

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1. Wertungstag Sektion 2 16.07.2011

Nach der Mittagspause ging es für uns in Sektion 2. Dies war nun zur Abwechslung mal eine Steinhalde, teilweise aufgeschüttet mit runden Kieselsteinen aber auch mit einer Mischung aus Bruchstein mit Sandboden.

Auf der Fahrt zu der Sektion stellte ich fest, dass sich kein Luftdruck für die Differenzialsperren mehr aufbaute. Die Kontrolle ergab, das mal wieder der Keilriemen abgesprungen war. Diesen montierten wir aber unmittelbar vor dem Start in die Sektion sprang er wieder ab. So mussten wir die Sektion ohne Sperren fahren.

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Dies hat vielleicht sogar ein Gutes, denn es machte nun überhaupt keinen Sinn zwei der Tore in dem losen aufgeschütteten Steinbereich zu probieren. So fuhren wir nur die drei restlichen Tore und ließen uns den steilen Geröllabhang mehr hinunter rutschen als fahren.

Video Sektion 2:

Sektion 4

alle Bilder der 2. Sektion

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1. Wertungstag Sektion 3 16.07.2011

Die letzte Sektion des 1. Wertungstages war ebenfalls eine Steinsektion. Zur Hälfte ein aufgeworfener loser Schotterberg und zur anderen Hälfte eine Geröllhalde großer Felssteine.

Nachdem wir erneut den Kompressorriemen montiert hatten und der Druck auch in der Warmlaufphase vor dem Start aufgebaut wurde, waren wir erstmal guter Dinge.

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Allerdings verabschiedete sich der Riemen endgültig wieder unmittelbar vor der Einfahrt in die Sektion. Durch eine Undichtestelle in der Luftleitung entwich auch sehr schnell der Restdruck, so dass wir auch in dieser Sektion ohne Sperren Chancenlos waren. Wir versuchten zwar die fehlende Sperren durch Schwung zu kompensieren, aber auch das half nicht.

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So blieb uns wie schon bei der 1. Sektion des Tages nur gleich wieder aus dem Ausgang heraus zu fahren.

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alle Bilder der 3. Sektion

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Im Fahrerlager reparierten Markus vom Team OWL und ich dann die Luftanlage für den 2. Wertungstag. Zunächst fanden wir eine lose Verschraubung am Druckkessel, die wir wieder festzogen. Dannach belüfteten wir den Kessel von Markus Mog und stellten fest, dass nun der Druckgehalten wird.

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Dann legten wir einen neuen alten Keilriemen auf und versuchten die Flucht der Kompressor Riemenscheibe zur Kurbelwellen Riemenscheibe so gut wie möglich zu justieren. Hierbei viel allerdings auf, dass eines der zwei Gewinde im Rahmen für den Halter des Kompressors durchdreht. So konnte nur eine der zwei Schrauben wirklich fest angezogen werden.

alle Bilder vom Fahrerlager

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2. Wertungstag Sektion 1 17.07.2011

Die Sektion 1, die erste Sektion für uns am 2. Wertungstag sah für uns gut aus. Dies war ein aufgeworfener Sandlehmberg mit mehreren Steil auf und Abfahrten aber relativ griffigem Boden. Nur das erste Tor erschien mir auf Grund der Seitenneigung für unser relativ kleines Fahrzeug etwas bedenklich.

Daher fuhr ich diese Tor so an dass ich zwar mit der Vorderachse noch gut durchkam aber mit der Hinterachse dann doch das Tor berührte. Die Stange viel aber glücklicherweise garnicht ganz um.

Die restlichen Tore liefen sehr gut. An einer Stelle setzten wir unnötig zurück, aber für mich sah es so aus, dass wir sonst das Tor nicht schaffen. Dadurch kassierten wir unnötige 6 Strafpunkte. Dennoch war dies unsere beste Sektion mit nur 20 Strafpunkten.

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alle Bilder der 1. Sektion

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2. Wertungstag Sektion 4 17.07.2011

Die Sektion 4 durften wir wieder als Erste befahren. Allerdings war diese Sektion bereits durch andere Gruppen eingefahren worden. Im oberen Teil war es Sandlehm Boden und vom Steilhang abwärts wieder reiner Sand. Die Tore waren so gesteckt dass man diesen Sandhang auf zwei Wegen hinab und über einen langen Steilanstieg mit oben liegendem Tor hinauf fahren konnte. Diesen Anstieg hat kein Fahrzeug bisher geschafft. Somit beschloss ich dies garnicht erst zu probieren und so auf zwei Tore zu verzichten.

Die Einfahrt und das erste Tor über einen Lehmhügel ging gut. Das zweite Tor wollten wir dann von unten nach oben rückwärts durchfahren. Allerdings gruben wir uns dabei auf halber Höhe ein. Also drehten wir was auf Grund unser Fahrzeuggröße so gerade ging und versuchten es vorwärts.

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Auch hier fingen wieder alle Räder an durchzudrehen. Aber ich merkte das es immer noch ganz langsam nach vorne ging. Mit ständigem Hin und her lenken versuchte ich diesen Trend bei zuhalten und blieb eine gefühlte Ewigkeit voll auf dem Gas stehen. So schafften wir es dann tatsächlich doch noch über die Kante und sogar ohne das Tor zu berühren. Dies brachte uns spontanen Szenenablaus der Zuschauer ein.

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Oben konnten wir nochmals wenden und dann die Steilabfahrt durch den Sand hinunter gleiten. So haben wir auch in dieser Sektion nur relativ wenig Strafpunkte kassiert. Deutlich weniger als die anderen Teilnehmer unserer Gruppe.

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Für uns began dann bereits die Mittagspause, so dass wir uns auch noch ander Gruppen, die noch nicht fertig waren, anschauen konnten.

alle Bilder der 4. Sektion

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2. Wertungstag Sektion 8 17.07.2011

Nach der Mittagspause wurden die Startergruppen aufglöst, weil nun alle Teilnehmer alle 7 Sektionen gefahren waren. Um kein Ungerechtikeiten in den Fahrzeugklassen aufkommen zu lassen wurden die restlichen Sektionen in den Fahrzeugklassen gefahren.

So konnten wir erstmalig im direkten Vergleich zu anderen Fahrzeugen der Fahrzeugklasse S1 fahren.

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Die Sektion 8 war die umgesteckte Sektion 3, bei der wir durch die fehlenden Sperren nicht hatten richtig fahren zu können.

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Diesmal mit Schwung und Sperren kamen wir den Schotterberg hoch und durch das erste Tor. Hierbei verabschiedete sich deutlich hörbar allerdings der Auspuff. Nun klang unser Mog wie ein Großer.

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Die Anfahrt auf das 2.Tor funktionierte nicht so gut wie gewollt. Wir mussten mehrfach zurück setzten und auch war mir nicht klar ob wir tatsächlich anschließend das Tor mit mindestens drei Rädern passiert hatten um neue Fahrtrichtungswechsel zu bekommen.

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Daher fuhren wir wieder aus der Sektion um nicht noch abgepfiffen zu werden.

alle Bilder der 8. Sektion

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2. Wertungstag Sektion 9 17.07.2011

Die Sektion war die umgesteckte Sektion 6. Hier waren zwei Tore die wir von vorn herein auslassen wollten. Eins wegen der erheblichen Seitenneigung und eins wieder nach einem Steilanstieg im weichen Sand. Letzteres hat auch keiner der direkten Mitbewerber gemeistert.

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Die restlichen Tore gingen gut eins sogar besser als erwartet, sprich ohne Fahrtrichtungswechsel. Allerdings Riß uns hierbei erneut der Kompressor-Keilriemen. Die Restluft im Vorratsbehälter rettete uns aber durch die Sektion.

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alle Bilder der 9. Sektion

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2. Wertungstag Sektion 10 17.07.2011

Die letzte Sektion dieses Wertungstages und Laufes war die Sektion 10, umgebaute Sektion 5 die wir zuerst am 1. Wertungstag befahren hatten.

Von Markus haben wir unseren Druckluftkessel aufpumpen lassen, um Luft für die Sperren zu haben.

Mittlerweile sah das Gelände allerdings völlig anders aus. Es gab eine neue Steilabfahrt, die aber passierbar war. Dafür war bei der ehemaligen Abfahrt jetzt relativ weit unten ein Aufwärtstor gesteckt.

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Wir fuhren die Steilabfahrt problemlos, dann versuchten wir das Aufwärtstor mit Schwung zu durchfahren. Uns fehlten nur wenige Zentimeter aber es reichte leider nicht.

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Bei dem positionieren vor dem nächsten Tor machte ich dann einen dummen Fehler und wir berührten die Bande. Dadurch wurden wir natürlich abgepfiffen und beendeten die Sektion vorzeitig.

alle Bilder der 10. Sektion

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Videos zum 2.Wertungstag

Die Videos können durch Anklicken der folgenden Bilder aufgerufen werden

Video Sektion 2:

Sektion 4 Sektion 4 Sektion 4 Sektion 4
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Nachtrag Ergebniss 3.Lauf

Wir erreichten mit insgesamt 3015 Strafpunkten im Nationencup zwar den 2. Platz, was allerdings bei nur zwei gewerteten Fahrzeugen nicht viel aussagt.

Im Vergleich zu den im Europacup startenden Fahrzeugen der Klasse S1 hätten wir mit dieser Punktzahl aber auch wieder den 4.Platz erreicht und zumindest den französchichen Starter mit ebenfalls einem 404 einen Platz abgeknöpft. Wir sind damit voll auf zufrieden und haben unseren Pokal, die Urkunden ein kleines Preisgeld sowie 10 Liter Motoröl gerne in Empfang genommen.

Nach der Siegerehrung ging es dann für mich in einer Nachtfahrt wieder nach Hause, die ebenso Problemlos verleif wie die Hinreise. Mein Team war schon vor der Siegerehrung auf gebrochen, weil Insa am Montag wieder früh zur Arbeit musste.

Die Berichte zu den einzelnen Läufen, an denen wir aktiv teilgenommen haben, sind über die nachfolgenden Verknüpfungen erreichbar:

14./15.05.2011 1. Lauf im Hartsteinwerk Oberndorf bei Kitzbühel
27./28.08.2011 5. Lauf Gelände Schirmbrand bei Amstetten Mauer, Niederösterreich
01./02.09.2011 6. Lauf Finale bei der SteinExpo im Basaltsteinbruch Nieder-Ofleiden
02.09.2011 Unser Ergebnis aus der Truck-Trial-Saison 2011

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