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Internationale Truck Trial Meisterschaft2014 - 1. Lauf zur ITTM, Kiesgrube Klieken, Sachsen-Anhalt

10./11.05.2014

09.05.2014 Anreise nach Klieken
10.05.2014 1. Wertungstag Sektion 7
10.05.2014 1. Wertungstag Sektion 15
10.05.2014 1. Wertungstag Sektion 17
10.05.2014 1. Wertungstag Sektion 3
10.05.2014 1. Wertungstag Sektion 9
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 11
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 21
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 19
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 25
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 23
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 24
11.05.2014 2. Wertungstag Sektion 20
Ergebnis des 1.Lauf

Anreise nach Klieken 09.05.2014

Endlich ist die lange Truck Trial freie Winterpause vorbei und es geht wieder in eine neue Saison. Wie schon in den vergangenen Jahren beginnt die Saison der ITTM in der Kiesgrube Klieken Nahe Coswig, Sachsen-Anhalt. Die Anreise erfolgte wieder mit dem auf den MAN verladenen TrialMog und wieder getrennt. Ich fuhr tagsüber und benötigte 7 Std. bedingt durch LKW Geschwindigkeit, Lenkzeit mit Zwangspausen und Stau. Georg fuhr es deutlich später mit dem PKW und kam nach nur ca. 4 Std. Fahrzeit eine gute Stunde später als ich am Ziel an. Ich hat mittlerweile die offizielle Anmeldung gemacht und war gerade dabei das gewohnte Zelt auf dem MAN zu errichten als Georg ankam. So konnte sich Georg gleich um Grill und Abendessen kümmern. Das Abendessen konnten wir noch trocken einnehmen, danach setzte Wind und Regen ein. Wir besuchten ein paar andere Teams und blieben so auch bei heftigsten Sturmböen trocken. Wie gewohnt hielt auch unser Zelt dem Unwetter stand und so konnten wir später ruhig schlafen.

Am Samstag morgen brachten wir noch die letzten neuen Veranstalter Werbeaufkleber und die Startnummern am TrialMog an. Dieses Jahr starten wir in der ITTM mit der Startnummer 102.Zu dem Wettbewerb in Klieken traten mit uns nur drei Teams in der kleinen Klasse S1.

Unser Team war wieder nur mit kleiner Besetzung, Fahrer Jürgen und Beifahrer Georg, am Start und so gibt es von uns in den Sektionen leider keine eigenen Bilder.

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1. Wertungstag Sektion 7 10.05.2014

Wir starteten hoch motiviert in unsere erste Sektion, in die wir gemäß der Vorjahres Reihenfolge als Zweite einfahren durften. Die Sektion hatte fünf Tore plus natürlich Eingang und Ausgang. Angelegt war die Sektion auf einer ca 6m hohen Hügellandschaft. Vom Eingangstor ging es in einen Einschnitt zwischen den Hügeln. An der oberen Kante des Einschnittes waren drei Tore, eines Aufwärts und zwei abwärts zu fahren. Wir versuchten zunächst gleich vom Eingang das Aufwärtstor zu fahren, scheiterten allerdings genauso wie unsere Mitbewerber vorher. Bei dem Versuch merkten wir aber auch, dass der Motor unter Leistung nicht richtig rund lief, es fehlte Leistung. Daher setzten wir zurück und fuhren auf das hintere eigentlich Abwärtstor zu und fuhren dies so an, dass wir eine Torstange knickten. Dadurch wurde uns für spätere Versuche der Weg frei auch nach dem zweiten Abwärtstor ohne weitere Strafpunkte den Hügel zu erklimmen. Aber auch bei diesem Anstieg hatten wir Schwierigkeiten. Wir kamen nicht sofort hinauf und wieder merkten wir die fehlende Leistung. Aber mit einigem wühlen und immer wieder neuen kleinen Gasstößen schafften wir es doch. Oben manövrierten wir uns dann so vor das Tor, Dass wir es rückwärts also wie vorgesehen abwärts durch fahren konnten. Als wir runter fuhren konnten wir auch sehen, dass wir bei dem Versuch vorher an einem größeren Stein hängen geblieben waren. Dies konnten wir nun bei dem erneuten aufwärts fahren berücksichtigen und kamen auch besser hoch. Weil die eine Torstange jetzt bereits fehlte bekamen wir auch keine weiteren Strafpunkte für falsches durchfahren oder berühren des Tores. Oben mussten wir auf einige heftige Wellen und Löcher achten, die wenn falsch angefahren durchaus zum Umfallen hätten sorgen können. Das Tor auf der Fläche war aber so passierbar. Danach fuhren wir rückwärts das zweite Abwärtstor am ersten Hügeleinschnitt an. Hier kamen wir ganz gut durch und auch anschließend zum dritten Mal wieder den Hang hinauf. Hier merkten wir dass der Motor wieder etwas besser zog. Offensichtlich mag er die lange Pause über den Winter nicht, wo er zwar ein paar mal lief aber nie belastet wurde. Nun war noch ein Tor an einem sehr schmalen aber tiefen steilen Einschnitt übrig. Dies war auch ein Aufwärtstor. Unsere Mitbewerber und Vorjahresmeister hatten versucht rückwärts an dem Tor vorbei zu kommen um es dann von unten anzufahren. Hierbei haben sie sich aber so festgefahren, dass sie mit dem Bagger geborgen werden mussten. Wir entschieden daher das Tor nicht zu fahren sondern wendeten uns direkt dem Ausgang zu. Hierzu mussten wir zunächst steil den Hügel hinunterfahren und dann über einen kleineren Haufen vor dem Torfahren. Diesen Haufen haben wir falsch eingeschätzt. Er war doch höher als gedacht und vor allem der Einschnitt zwischen Abfahrt und Auffahrt sehr spitz. Dadurch schoben wir uns nicht wie geplant auf den Haufen sondern bohrten uns mit der Stoßstange in den Haufen. Allerdings schoben wir dabei auch ein beträchtliches Maß ab, so dass wir versuchten durch Vor- und Rückwärts fahren doch das linke Vorderrad an den Anstieg zu bekommen. Doch bei den Versuchen gab es plötzlich einen vernehmbaren Knacks. Die zuschauenden Mitbewerber bedeuteten uns, dass etwas am TrialMog kaputt gegangen ist und so brachen wir ab und ließen uns auch mit dem Bagger herausheben. Eine erste Kontrolle ergab, dass das linke Doppelkreuzgelenk der Vorderachse gebrochen war. Weil das Rad so auch nicht mehr frei beweglich war mussten wir uns vom Bagger zu unserem Service MAN transportieren lassen um hier zu sehen, ob und was wir machen konnten. Die Sektion beendeten wir zwar mit den meisten Punkten aber nicht völlig abgeschlagen, weil ja auch die Mitbewerber sich haben bergen lassen und so das Ausgangstor nicht fuhren.

Sollte dies jetzt schon das Ende dieses Laufes für uns bedeuten. Wir beschlossen zu versuchen das zerstörte Gelenk zu entfernen und zu schauen ob dann das Rad wieder Roll fähig wird. Die zwei Kreuzgelenke und der mittlere Ring werden durch vier Schraubbolzen gehalten. Zwei der Schrauben waren bereits zerstört. Wir mussten also nur die beiden anderen lösen. Doch dies Schrauben haben 14er Köpfe und Muttern und liegen so dicht eingebettet, dass wir mit den vorhandenen Stecknüssen nicht hin kommen. Einen 14er Ring- oder Maulschlüssel hatten wir aber nicht. Bei der ersten Schraube schafften wir aber mit nicht richtig aufgesetzter Nuss und einem 14er Bremsleitungsschlüssel diese zu lösen. Die Zweite wollte aber nicht. Hier griffen wir dann zur kleinen Metallsäge, zerstört war das Teil ja ohne hin. Wegen dem engen Raum und der kleinen Säge war dies recht Mühsam und brauchte Zeit aber es klappte. Jetzt konnten wir die restlichen Trümmerteile des Gelenks entnehmen und testen ob sich das Rad frei dreht. Dieses war so, ohne irgendwelche Auffälligkeiten ließ es sich drehen. Damit ist der TrialMog zumindest wieder aus eigener Kraft fahrfähig. Aber nun war die linke Steckachse in Axialrichtung frei verschiebbar. So könnte man zwar dem TrialMog vorsichtig ein paar Meter bewegen um ihn zu verladen aber mehr auch nicht. Daher beschlossen wir die Steckachse auch aus zu bauen. Hierzu musste zunächst das Vorgelege abgebaut werden. Also erst einmal Öl aus dem Getriebe, wir hatten glücklicherweise ein Auffanggefäß dabei. Dann das Getriebe abschrauben und vorsichtig auf eine Limokiste absetzten um die Bremsleitung nicht zu öffnen. Die Steckachse war schnell entfernt, aber nun klaffte eine großes Loch in dem Achsrohr. Hier stopften wir zunächst einen Putzlappen hinein und verschlossen es dann mit reichlich Panzerklebeband, um zu verhindern das hier Schmutz ein und Öl austritt. Danach wurde das Vorgelege wieder montiert und mit Öl befüllt und das Rad montiert. Mittlerweile waren unsere Klasse zwei weitere Sektionen gefahren und die Mittagspause war auch schon vorbei. Aber obwohl wir durch die zwei fehlenden Sektion jede Menge Fehlerpunkte hatten und auch der angeschlagene TrialMog mit nur noch drei angetrieben Rädern nicht mehr konkurrenzfähig war, konnten wir doch noch ein bisschen Spaß haben und versuchen was noch geht. Das rechte Vorderrad ließ sich durch permanentes einschalten der vorderen Sperre und antreiben. Weil die Sperrenklaue ja auf der rechten Steckachse sitzt.

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1. Wertungstag Sektion 15 10.05.2014

Als wir unsere Notreparatur beendet hatten sahen wir, dass unsere Klasse in der Sektion 15 ist. Wir fuhren nun schnell dorthin und kamen gerade rechtzeitig als der letzte Mitbewerber gerade die Sektion beendet. Wir hatten jetzt zwar keine Möglichkeit die Sektion zu besichtigen aber konnten wenigstens starten. Die Sektion lag an einem steilen Abhang. Die Einfahrt war von oben zunächst ein steiles aber gerades Stück hinunter. Unten gab es ein Tor im flacheren Teil, welches fast rechtwinklig zu der Abfahrt gesteckt war aber von der anderen Seite zu durchfahren war. Also manövrierten wir uns zunächst daran vorbei und fuhren es dann rückwärts. Danach konnten wir in einem links Bogen zu dem nächsten Tor fahren. Dieses war am Steilhang gelegen und wir mussten sehr weit den Hang hinauf kommen um mit dem ganzen Fahrzeug das Tor zu passieren. Der Boden war durch die Fahrzeuge, die hier bereits gewühlt hatten aufgerissen und relativ locker. Wir versuchten soviel Schwung wie möglich mit zu nehmen, inzwischen lief unser Motor wenigstens wieder ordentlich. Aber es reicht nicht. Es fehlten am Ende etwa 10cm nur mit nur einem angetrieben Vorderrad war nicht mehr zu holen. Wir stießen wieder zurück und fuhren zu dem zweiten ähnlichen Tor. Hier hatten wir aber mehr Anlauf und kamen so durch das Tor durch. Jetzt ging es rückwärts zu dem letzten Tor in der Sektion. Allerdings hatten wir dabei etwas Schwierigkeiten, weil wir den TrialMog nicht so positionieren konnten wie wir wollten. Immer wieder fehlte uns der Schub nach vorne an dem linken Vorderrad. So mussten wir bei dem Tor mehrfache Richtungswechsel einlegen und auch die eine Torstange umfahren. Mit erneuten Richtungswechseln ging es dann rückwärts zum Ausgang wo wir unter Applaus der Anderen, die sich freuten, dass wir wieder dabei waren, aus der Sektion. Klar, wieder hatten wir deutlich mehr Fehlerpunkte als die Anderen aber es ging doch noch etwas.

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1. Wertungstag Sektion 17 10.05.2014

Die nächste Sektion, in die wir nun wieder in Regelreihenfolge als Zweite einfahren durften, ist eine kleine Sektion mit nur drei Toren. Es ging zu nächst wieder eine kurze steile Abfahrt hinunter. Unten waren die Tore allerdings so gesteckt, dass keins direkt an zu fahren war. Im Prinzip waren sie alle gegen die Richtung gesteckt und auch so dass man nicht zwischen durch fahren konnte. Zur Anfahrt auf das erste Tor mussten wir also erst eine Torstange um fahren und dann dies Tor rückwärts nehmen. Die umgefahrene Torstange brachte uns nun den Platz um bei den anderen Toren die ebenfalls rückwärts durchfahren werden mussten jeweils wieder vorbei zu kommen. Das schwierigste Tor war das dritte weil sich hier doch eine erhebliche Seitenneigung einstellte. Aber die Sektion ging recht gut und wir schlossen sogar als Zweite ab.

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1. Wertungstag Sektion 3 10.05.2014

Mit Sektion 3 kam die erste Sektion für uns, in der wir beginnen mussten. Die Sektion hatte 4 Tore auf einem Hügel. Für uns mit unserem Dreiradantrieb war die erste Auffahrt und ein Schräg zu dieser Auffahrt von oben nach unten zu fahrendes Tor die kritischen Elemente, denn der Boden war lose und steil. Die erste Auffahrt ging aber doch recht gut. Danach fuhren wir zunächst die Tore oben auf dem Hügel. Das erste ließ sich direkt anfahren, für die beiden anderen waren aber Richtungswechsel nötig, weil wir mit unserem Wendekreis nicht direkt hin kamen. Als letztes fuhren wir rückwärts das schräge Tor im Einfahrthang an. Weil ich dabei die Torstangen im Spiegel verwechselte, mich Georg aber rechtzeitig darauf aufmerksam machte mussten wir noch zwei eigentlich unnötige Richtungswechsel einlegen. Das Tor konnten wir dann aber doch gut fahren und die Sektion nur mit Richtungwechselfehlern verlassen. Allerdings haben wir wieder ein paar mehr kassiert als die anderen.

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1. Wertungstag Sektion 9 10.05.2014

Sektion 9 lag wieder auf einem Hügel mit seinen fünf Toren. Hier war aber die Auffahrt nicht so steil, so dass wir keine Befürchtungen hatten hier hinauf zu kommen. Dafür gab es oben ein Tor vor einem Quergraben der schon sehr durch wühlt war. Da dieses das schwierigste Tor sein würde beschlossen wir es als letztes anzufahren. Die anderen Tore ließen sich recht gut im Prinzip durch mehrere achten anfahren. Bei einem Tor mussten durch die Platzenge auch die anderen Teams mit den wendigeren Unimog 416 wie auch wir Richtungswechsel einlegen. Bei dem letzten Tor beziehungsweise dahinter hatten wir aber wie erwartet Schwierigkeiten. Wir mussten in dem Graben abwärts nach rechts abbiegen. Also lag das Gewicht auf dem nicht angetrieben Rad. Zunächst sah es so aus, dass wir stecken bleiben aber beim Peilen über die Kante der Motorhaube konnte ich sehen, dass wir uns noch Millimeter für Millimeter vorwärts schoben. Also blieb ich auf dem Gas. So kamen wir immerhin in den Graben. Bei der Ausfahrt aus dem Graben hatten wir ebenso Probleme und mussten auch mehrfach zurück und neu ansetzen. Immerhin kamen aber aus eigener Kraft wieder raus und konnten die Sektion beenden.

Mit der Sektion ging der erste Wertungstag zu Ende. Wir waren natürlich weit abgeschlagen, hatten Punkte wie im ersten Jahr als wir noch alle Tore abräumten. Diesmal lag es aber an zwei Sektionen die wir Auslassen mussten und die relativ viele Tore hatten und auch daran, dass nicht mehr alles zu fahren geht wenn der Antrieb eines Vorderrades fehlt.

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2. Wertungstag Sektion 11 11.05.2014

Der zweite Wertungstag begann wieder mit einer kleinen Sektion mit nur drei Toren. Eines lag dabei sehr schräg am Hang und wäre von oben zu fahren gewesen. Aber auch unsere Mitbewerber ließen dies aus weil es zu kipplig war. Die beiden anderen Tore waren aber mit zwei Richtungswechseln zu fahren. Die Ausfahrt war sehr steil aber relativ kurz und mit genügend Auslauf, so dass wir sie Vorwärts fuhren obwohl wir zwischendurch überlegten sie rückwärts zu fahren. Dadurch fuhren wir in dieser Sektion sogar mit das beste Ergebnis ein.

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2. Wertungstag Sektion 21 11.05.2014

Die Sektion 21 war wieder eine größere Sektion mit sechs Toren und zwei sehr unterschiedlichen Schwierigkeiten. Zum einen war dierkt hinter dem Eingangstor und dem vor dem Ausgangstor ein unbekanntes Wasserloch, an dem noch zwei Torre gesteckt waren. Zum anderen waren die anderen Tore auf einem Berg weichen Sand gesteckt. Doch dahn ging es nur durch das Wasserloch. Wir mussten zu erst starten. Am Vortag sind in dem Loch teilweise die großen Vierachser versunken und einer hat sogar Wasser mit dem Motor angesaugt. Daher hatten nicht nur wir sondern auch die anderen Teams Skrupel hier hinein zu fahren. Für uns mit der doch nur mäßig abgedichteten Achse blieb nur rückwärts soweit wie möglich durch das Eingangstor zu fahren und dann bevor die Achse ins Wasser kommt abzubrechen. Aber nachdem ja auch die anderen Teams bedenken hatten wurde der Eingang verlegt, so dass wir knapp an dem Wasserloch vorbei erst einmal in die Sektion kamen. So fuhren wir dann in die Sektion und mit Schwung durch das erste Sandtor. Auf der Weiterfahrt auf dem Sand fehlte uns wieder der Antrieb des eines Rades, so konnte ich den TrialMog nicht so vor das nächste Tor bringen wie ich wollte. Auch hatte ich die Durchfahrtsrichtung eines Tores falsch gesehen, sonst hätte ich versuchen können aus der Not eine Tugend zu machen und dieses zunächst zu fahren. Georg empfahl mir rückwärts zwischen den Toren von dem Sandberg herunter zu fahren um mit anderem Winkel und Schwung besser vor das Tor zu kommen. Aber irgendwie begriff ich nicht genau wie er das meinte und versuchte das Tor direkt von oben und vorwärts anzufahren. Mit einigen Richtungswechseln kamen wir ungefähr vor das Tor. Allerdings so dass die rechte Torstange mittig vor dem Fahrzeug war. Zurück kamen wir nicht mehr. Also mussten wir nur durch hin und her lenken den TrialMog langsam vorne herum rutschen lassen. Mit mehreren Versuchen klappte dies. Danach drehten wir den Mog und fuhren rückwärts durch ein Tor in das Wasserloch soweit, dass wir gerade durch das Tor waren. Die Vorderachse war dabei noch trocken. Aber wir kamen nicht mehr hoch, es fehlt wieder etwas Antrieb. Da wir nicht die Achse fluten wollten , brachen wir die Sektion ab und ließen uns vom Bagger aus dem Loch ziehen.

Bei dieser Sektion hätte ich mehr auf Georg hören müssen, er hatte den richtigen Ansatz und vermutlich hätte es besser mit weniger Fehlerpunkten funktioniert. Für das Endergebnis spielte dies sicher nicht die Rolle aber vermeidbare Punkte sind dennoch ärgerlich und helfen lernen.

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2. Wertungstag Sektion 19 11.05.2014

Weiter ging es zu Sektion 19, in die wir als Letzte starten durften. Sektion 19 war ein Erdberg mit vier Toren. Zunächst ging es den Berg bis zu Spitze hinauf und dann durch ein Tor steil wieder auf den halben Level hinunter. Der Erdboden war sehr griffig, so dass wir gut hinauf kamen. Das Abwärtstor war auch gut zu fahren. Unten durften wir nich zu früh nach links lenken um nicht schräg zu rutschen. Dadurch mussten wir aber unten noch einmal zurück stoßen weil unser Wendekreis zu groß war. Das nächste Tor war dann direkt an zu fahren. Anschließend setzten wir an diesem Tor vorbei noch einmal zurück und zu dem dritten Tor zu kommen. Dieses war ein Schrägtor mit Seitenneigung nach rechts. Die anderen Teams waren hier nach links oben über die Hangkante gefahren. Dies traute ich unserem antrieb nicht zu, also fuhren wir es möglichst weit links an um dann sobald die Vorderachse durch war nach rechts unten zu fahren und die rechte untere Stange um zu fahren. Bei dem letzten Tor mussten wir dann dennoch über die Hangkante fahren aber nicht so steil. Danach ging es zu der steilen Ausfahrt, die wir leicht schräg anfuhren aber gut herunter kamen.

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2. Wertungstag Sektion 25 11.05.2014

Die nächste Sektion war wieder mit sechs Toren etwas größer. Aber es gab einige Auffahrten auf teilweise losem Boden und an Kanten so das wir befürchteten, einiges nicht fahren zu können und wir uns etliche Plan B Lösungen überlegten. Aber beim TruckTrial kommt es häufig anders und unerwartet. Bei der Einfahrt in die Sektion, die ein paar Bodenwelle hatte, welche aber eigentlich nicht dramatisch waren. Kamen wir unerwartet in Schwierigkeiten. Wir mussten mit dem rechten Vorderrad über einen kleinen Hügel und standen nach links geneigt. Vorsichtig langsam tasteten wir uns vor und Georg sagt mir dass wir mit dem rechten Rad über den Höhepunkt sind und es wieder nach unten ging. Auch kam der TrialMog links wieder hoch. Doch als er wieder gerade stand ging es nicht mehr weiter. Die Hinterräder drückten nicht genug sondern wühlten nur und das rechte Vorderrad war fast in der Luft und hatte auch keinen Vortrieb mehr. Mit ein paar Lenkbewegungen konnten wir aber dem rechten Vorderrad doch etwas Grib verschaffen und kamen doch in die Sektion hinein.Danach positionierten wir uns vor dem ersten Tor welches aufwärts an einer Kante. Wir hatten nur eine halbe Fahrzeuglänge um Schwung zu holen aber dies reichte. Wir kamen durch das Tor. Gleich danach konnten wir in einem Zug durch ein Aufwärtstor fahren mussten aber weit genug den Steilhang hinauf kommen. Hier reichte unser Schwung nicht ganz uns fehlten wieder nur ein paar Zentimeter, aber wir kamen nicht weiter. Wir konnten allerdings nicht genau sagen ob wir es nicht vielleicht doch geschafft haben. Sollten wir es Geschafft haben und es noch einmal in einem zweiten Versuch schaffen kassieren wir durch das Mehrfache durchfahren des Tores auch viel Punkte, daher probierten wir es nicht noch einmal. Von dem Tor ging es jetzt rückwärts durch ein Abwärtstor wirder den Hang hinunter bis auf den untersten Level. Jetzt mussten wir rechts an dem Tor vorbei über loseren Untergrund aber wir konnten vorher wieder Schwung aufbauen und kamen so wieder auf die mittlere Ebene . Dann ging es wieder zu einem Aufwärtstor am Steilhang. Diesmal hatten wir abber genug Schwung und kamen definitiv durch das Tor. Jetzt ging es wieder zurück verkehrt herum durch das Tor und dann in einer Linkskurve durch ein Abwärtstor und dann wieder rechts hoch über ein Wall. Hier kamen wir nicht auf Anhieb hoch und mussten noch einmal ein Stück zurück um Schwung zu holen und direkter anzufahren. Das klappte aber. Danach ging es wieder auf die mittlere Ebene. Das letzte Tor war wieder ein relativ unproblematisches Abwärtstor von dem es direkt über einen Hügel zum Ausgang ging.

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2. Wertungstag Sektion 23 11.05.2014

Sektion 23 mit vier Toren hatte als Hauptschwierigkeit einen längeren steilen Anstieg auf einem leicht losen Untergrund. Wir fuhren diesmal wieder als Erste ein. Das erste Tor war seitlich zu dem Hauptanstieg. Dieses durchfuhren wir mit Schwung und mussten es dann aber rückwärts in falscher Richtung noch einmal passieren. Danach versuchten wir mit viel Schwung den Hang hinauf zu kommen. Wir kamen zwar durch das Tor aber dann ging es nicht mehr weiter. Wir hatten mit dem defekten TrialMog hier keine Chance. Also brachen wir an dieser Stelle die Sektion ab.

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2. Wertungstag Sektion 24 11.05.2014

Als nächste Sektion sollte die letzte Sektion in umgekehrter Richtung also von oben nach unten durchfahren werden. Während die anderen Teilnehmer fuhren braute sich ein Unwetter zusammen und wir beschlossen schnell unser Regenzeug an zu ziehen. Als wir einfuhren fing es auch erst an zu regnen und ging dann schnell in Hagel über. Zunächst ging es in einem Kreisverkehr um einen Hügel und durch ein links geneigtes Schrägtor. Dies ging trotz Hagel problemlos. Ein dann rechts am langen Abhang gelegenen Aufwärtstor ließen wir aus weil auch die anderen Unimogs es nicht geschafft hatten. Den Abhang, den wir zuvor nicht hinauf gekommen waren, war abwärts überhaupt kein Problem. Unten drehten wir um das seitlich gelegene letzte Tor wieder so zu nehmen wie bereits bei dem ersten Durchlauf. Das heißt wir fuhren es zunächst verkehrt herum und dann rückwärts in richtiger Richtung und danach auch rückwärts durch den Ausgang.

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2. Wertungstag Sektion 20 11.05.2014

Die letzte Sektion dieses Laufes war wieder der Erdberg vom Vormittag aber in umgekehrter Richtung. Das bedeutete, dass es direkt nach dem Eingang erst einmal gut fünf Meter steil hinauf geht. Hier stellte sich für uns die Frage ob eine Sektion als versucht gilt, wenn man nur teilweise durch das Eingangstor kommt. Aber auch hier kam es anders. Aus ca. 2m Schwung gelang es uns doch in die Sektion zu kommen und den ersten steilen Anstieg zu meistern. Von dort fuhren wir zuerst das einfachste Tor. Danach gingen wir das Schrägtor an. Da dies aber jetzt von der anderen Seite zu durchfahren war konnten wir es von oben über die Hangkante fahren. Danach drehten wir erneut und fuhren noch einmal über die Kante durch das für uns letzte Tor. Nur ein Tor an dem oberen Ende einer Steilauffahrt ließen wir aus, wie wir hier keine Chance hatten.

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Ergebnis 1.Lauf

Wir erreichten in diesem ersten Lauf der Saison natürlich nur den letzten Platz und dritten Platz. Aber wir hatten dennoch einigen Spaß und haben gezeigt, dasses auch und widrigen Umständen noch etwas weiter geht als man denkt. Für den Bruch des Doppelkreuzgelenks war ich eigentlich selbst Schuld. Hier hätten wir eher aufgeben und das Material schonen sollen. Die hohe Belastung, fast das ganze Fahrzeuggewicht lag auf dem linken Vorderrad, die Lenkbewegungen bei gesperrter Achse verspannten dann das Gelenk, war zu viel. Dies müssen wir als Lehre mitnehmen.

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