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Internationale Truck Trial Meisterschaft2014 - 2. Lauf zur ITTM, Kadan, Tschechische Republik

14./15.06.2014

13.06.2014 Anreise nach Kadan
14.06.2014 1. Wertungstag Sektion 4
14.06.2014 1. Wertungstag Sektion 2
14.06.2014 1. Wertungstag Sektion 3
14.06.2014 1. Wertungstag Sektion 8
14.06.2014 1. Wertungstag Sektion 9
15.06.2014 2. Wertungstag Sektion 5
15.06.2014 2. Wertungstag Sektion 6
15.06.2014 2. Wertungstag Sektion 10
15.06.2014 2. Wertungstag Sektion 3
Ergebnis des 2.Lauf

Anreise nach Kadan 13.06.2014

In bewehrter Weise reisten Fahrer mit MAN und Mog sowie Beifahrer mit Volvo wieder getrennt an. Diesmal führte mich die Reise Quer durch Franken bis an die tschechische Grenze und dann weiter bis Kadan. 1/3 der Fahrt ging über Landstrassen, was besonders im Fichtelgebirge etwas mühsam war, weil vor mir ein LKW mit 25km/h die Bergstrasse hinauf eilte und absolutes LKW Überholverbot herrschte. Esrt als der andere Fahrer ein Einsehen an einem Parkplatz hatte konnte ich wieder mit normaler Geschwindigkeit weiter fahren. So benötigte ich fürdie nur ca 420km insgesamt 8Std Fahrtzeit plus Pausen.

Unser Team war wieder nur mit kleiner Besetzung, Fahrer Jürgen und Beifahrer Georg, am Start und so gibt es auch hier von uns in den Sektionen leider keine eigenen Bilder.

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1. Wertungstag Sektion 4 14.06.2014

Da dieser Lauf ein Gastlauf der ITTM bei der tschechischen Meisterschaft ist, wird nach den tschechischen Regeln gefahren. Wesentliche Unterschiede sind, dass die Bande nicht berührt und auch nicht mit einem Fahrzeugteil z.B. Spiegel zu überragen. Weiterhin ist ein Tor nur fahrbar wenn beim passieren der 1. Achse noch beide Torstangen stehen, es muss also immer die 1. Fahrzeugachse durch das Tor.

Die S1 und die S2 waren mit jeweils 3 Fahrzeugen vertreten und so wurden die beiden Klassen zu einer Startergruppe zusammen gelegt. Die Startreihenfolge wird per Los innerhalb der Klassen festgelegt und dann wie gewohnt rotiert. Auch wechselten sich die beiden Klassen ab. Also startete in der ersten Sektion die Klasse S1 zuerst. Unser Losglück brachte uns innerhalb der Klasse den 3. Startplatz ein.

Während das zweite Team fuhr mussten wir uns bereit machen. Aber dies funktionierte nicht so wie gewohnt. Ich hatte nach dem letzten Lauf in klieken die Gurtrolle für den Fahrersitz wechseln müssen. Doch nun wollte die neue Rolle völlig unerwartet nicht mehr und sie war fast ganz eingerollt. Nichts ließ sie überreden noch etwas lose zu geben und so konnte ich mich nicht anschnallen. Aber ohne Gurt fahren geht natürlich überhaupt nicht. Also habe ich die Gurte an den festen Einstelllaschen so lose wie möglich gemacht. Damit kam ich dann doch in den Sitz, war aber festgezurrt wie in einem Rallyefahrzeug ohne jegliche Bewegungsfreiheit. Mit den Fingerspitzen kam ich gerade noch an den Starterknopf. Glück gehabt, so konnten wir wenigstens starten.

Die Sektion hatte wie die meisten anderen Sektionen 4 Tore plus Eingang und Ausgang. In diesem Fall war die Sektion gekennzeichnet durch einen Lochaushub der am Rande des Loches zu einem Wall aufgeschüttet war. Es gab zwei Tore auf dem Kamm des Walles in das Loch hinein und ein Tor wieder heraus. Das vierte Tor war auf der flachen Seite unmittelbar vor dem Wall. Der Wall war steil und spitz aber unsere Mitbewerber kamen hinüber und fuhren das erste Tor. An den anderen Toren scheiterten sie jedoch mit mehr oder weniger Stangenbruch. Wir fuhren auch das erste Tor an, aber wir hatten nicht genug Schwung und setzten auf dem Kamm so auf, dass alle vier Räder nicht mehr genügend Vortrieb erzeugen konnten. Uns fehlten die vier bis fünf Zentimeter Bodenfreiheit der anderen 416er mitihren größeren Rädern. Pech, wir musst uns schon wieder in der 1.Sektion und dann noch beim 1. Tor bergen lassen und kassierten reichlich Fehlerpunkte. Aber auch die anderen hatten ja nur ein Tor gefahren, so dass der Rückstand mit 149 Punkten zwar groß aber nicht völlig aussichtslos.

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1. Wertungstag Sektion 2 14.06.2014

Nach der ersten Sektion eilte ich gleich in das Fahrerlager um nach dem Gurt zu schauen. Ich hatte die Hoffnung das es nur elektrische Kontaktschwierigkeiten für den Löse Mechanismus sind. Aber schnell zeigte sich das der Gurtroller selbst elektrisch tot ist. Glücklicher Weise hatte ich die alte Rolle noch dabei, die zwar auch nicht mehr entriegelt aber etwas weiter abgerollt war. Nach dem Einbau der Rolle hatte ich wenigstens etwas mehr Bewegungsfreiheit aber ideal ist etwas anderes.

Als zurück zu den Sektionen kam, sollte gerade die Besichtigung der zweiten Sektion beginnen. Ich hatte es also gerade rechtzeitig geschafft. Die Sektion war ein größer Berg mit zwei Steilabfahrten und zwei Schrägfahrten. Eine der Steilabfahrten war sehr extrem nahe der 80° ohne weichen Auslauf. Wir beschlossen dieses Tor nicht zu fahren. Die andere Steilabfahrt ging aber ganz gut. Für das anschließende Schrägtor mussten wir mehrfach zurücksetzen aber immer wieder rutschten wir wie schon die anderen Teams vor uns zu weit auf die untere Stange mit der Gefahr diese bereits mit der Stoßstange umzulegen und dadurch das Tor nicht mehr fahren zu können. Weiter nach rechts oben durften wir aber auch nicht weil der TrialMog auf der rechten Seite schon ordentlich leicht wurde. Wir stießen noch ein letztes Mal zurück und standen dann erst mal ganz gut. Jetzt gab ich etwas mehr Gas um mit etwas Schwung zu Fahren und nicht wie bei den Versuch extrem langsam. Dies Variante klappte, wir kamen mit der Vorderachse in das Tor und somit auch durch das Tor. Dabei berührten wir sogar nur die Torstange und brachen sie nicht wie die anderen Teams. Das zweite Schrägtor fuhren wir auch von oben an. Die untere linke Stange konnte ich leider nicht sehen, weil ich mich nicht aus dem Führerhaus lehnen konnte. So mussten wir versuchen soweit wie möglich rechts oben am Hang zu bleiben und ich musste genau nach Georgs Anweisungen fahren. Es klappte wir kamen auch durch dieses Tor. Wir hatten nur knapp mehr Punkte als die führenden und waren damit sehr zufrieden.

Doch nach uns fuhren ja noch unsere unmittelbaren Konkurrenten, die nach der 1.Sektion auf Platz 2 lagen. Und die trauten sich als einzige auch das extreme Abfahrtstor hinunter. Es krachte zwar ordentlich als der Vorderwagen unten auf setzte aber es ging gut. Für das Team hat sich das Risiko gelohnt, es ging nichts kaputt und der Vorsprung stieg auf nun für uns wenig aussichtsreiche 232 Punkte

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1. Wertungstag Sektion 3 14.06.2014

In die Sektion 3 mussten wir als erste starten. Die Sektion mit leichten Bäumen und Büschen war stufig an einem Hang gelegen. Es lagen auch ein paar Steine und Wurzeln im Weg, die durchaus gefährliches Potential hatten. Das erste Tor war ein Schrägtor in der obersten Ebene. Zuerst mussten wir aber vom Eingang in einem Schlenker schräg rechts auf die mittlere Ebene zwischen zwei weiteren Toren hindurch. Schon hier benötigten wir Richtungswechsel. Das Tor ließ sich dann einigermaßen gut fahren, allerdings berührten wir die untere Stange. Anschließend stand aber der TrialMog in einem zu spitzen Winkel zum Absatz nach unten, dass wir hier ohne zu kippen nicht herunterfahren konnten. Wir mussten also wieder etwas zurück und dabei versuchen das Heck mehr nach oben zu bekommen. Bei dem Versuch rutschte bereits das linke Vorderrad über die Kante. Wir kamen zwar nicht wirklich so hoch wie wir wollten aber der TrialMog rutschte vorne in die richtige Richtung. Die bereits berührte Stange brach dabei allerdings. Wir kamen jetzt aber unerwartet gut vor das nächste Tor auf dem mittleren Absatz welches wir direkt durchfahren konnten. Dann ging es in einem links Bogen auf den untersten Absatz und zum dritten Auffwärtstor. Hier lag auf der rechten Seite vor dem Tor ein großer Stein an dem wir hängenbleiben konnten. Wir hielten uns also so weit wie möglich links um mit den Rädern auf den Stein zu kommen. Dabei mussten wir leider auch mit dem linken Hinterrad die linke Stange umlegen. Zum letzten Tor mussten wir noch ein Mal wenden. Dann konnten wir das Tor fahren. Um aber nicht wieder an dem Absatz in bedrohliche Schräglage zu kommen zog ich etwas zu früh nach rechts trotz Protest von Georg und so tuschierten wir auch die rechte Stange. Aber wir hatten jetzt mal alle Tor gefahren und waren zunächst zufrieden. Die anderen beiden Teams konnten es aber besser und legten weniger Stangen um. Wir verloren weitere Punkte auf einen Abstand von nunmehr 270 Punkten.

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1. Wertungstag Sektion 8 14.06.2014

Die Sektion 8 hatte ein Abwärts und ein Aufwärtstor an nicht dramatischen Hängen. Dazu noch ein von oben und ein von unten zufahrendes Schrägtor. Das von unten zu fahrende Schrägtor stand allerdings annähernd in der Falllinie, so dass es relativ quer zum Hang gefahren werden musste. Da wir als letzte fahren durften konnten wir beobachten wie die Klasse S2 und unsere Konkurrenten aus der S1 fuhren. Alle wählten das schwierigste der Tore das von unten zufahrende Schrägtor als zweites Tor. Und alle fuhren es fast quer an um dann nach rechts oben zu ziehen. Bei der S2 klappte dies gut. Unsere Hauptkonkurrenten hatten da weniger Glück. Der S1 416er ist schmaler und kippliger als ein S2 416er mit den breiteren Reifen. Und so fuhr das Team etwas zu Quer und kippten genau im Tor auf die linke Seite. Glücklicherweise passierte nichts schlimmes aber für das Team war damit die Sektion vorzeitig zu Ende.

Wir legten den Kurs etwas anders an und fuhren zunächst die einfacheren Abwärts und Aufwärtstore. Aus dem Aufwärtstor kommend fuhren wir das kipplige Tor völlig anders an als die anderen Teams, nämlich wirklich von schräg unten. Wir fuhren mit dem linken Vorderrad knapp an der unteren Stange vorbei um dann sofort nach links zu lenken und so die Vorderachse durch das Tor zu bekommen. Natürlich brach dabei die untere Stange und wir berührten auch noch die obere Stange, abe rwir fuhren das Tor und konnten auch das zweite Schrägtor fahren und die Sektion ordentlich beenden.

Plötzlich hat sich also durch einen Fahrfehler des anderen Teams das Blatt gewendet, denn nun lagen wir mit 108 Punkten Vorsprung auf Platz zwei.

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1. Wertungstag Sektion 9 14.06.2014

Die letzte Sektion des 1. Wertungstages hatte wieder drei Schrägtore und ein Aufwärtstor. Die Schrägtore an und für sich waren nicht schlimm aber sie waren gerade so gesteckt dass wir Schwierigkeiten mit den tiefen Spuren der großen Fahrzeuge die vorher in der Sektion waren bekommen mussten. Bei einem Tor lag an der oberen Stange ein großer Stein, der so wie da lag nicht Überfahren werden durfte, weil dann die Seitenneigung zu groß werden würde. Das führende Team fur vor uns und schob diesen Stein etwas mehr zur Mitte. Dies machte es für uns nicht günstiger, denn er war größer als unsere Bodenfreiheit. Wir mussten also dran vorbei. Hierzu mussten wir weit unten an der rechten Stange fahren. Dennoch kamen wir mit dem linken Vorderrad an den Stein. Wir mussten also noch einmal zurück und korrigieren. So kamen wir so gerade durch das Tor. Die anderen Tore gingen auch ganz gut aber wir mussten vor dem Aufwärtstor mehrfach zurücksetzen weil wir nicht genügend Platz hatten und der TrialMog auf dem Ascheartigen losen Boden auch mehr versetzte als geplant.

Im Resultat verloren wir schon wieder 42 Punkte so dass wir am Samstagabend einen knappen Vorsprung von 66 Punkten hatten. Das ist nicht gerade ein Polster wenn wir bedenken, dass unser TrialMog doch häufig mehr Richtungswechsel benötigt weil er einen größeren Wendekreis und fast 50cm mehr Länge gegenüber den 416ern hat.

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2. Wertungstag Sektion 5 15.06.2014

Der zweite Wertungstag begann diesmal mit einer kleinen Sektion die diesmal nur drei Tore hatte. Das vierte Tor wurde entfernt, weil in dem Bereich viele Eisenstangen im Boden war und niemand da gerne seine Reifen kaputt fahren wollte.

Aber auch die drei Tore waren eine gute Herausforderung. Hier war nur gut das diesmal die S2 begann, denn wir waren in der S1 als erste dran. So konnte uns die S2 den Weg besonders bei einem Aufwärtstor bereiten. Dies war an der Oberkante eines losen steilen Absatz von mehr als 3m Höhenunterschied gesteckt und es konnte kein Schwung geholt werden. Für uns eigentlich ein aussichtsloses Unterfangen. Aber wir müssen vorlegen. Der Vorsprung ist gering.

So fuhren wir zunächst rückwärts in die Sektion und vor ein schräges Aufwärtstor Tor. Dieses passierten wir gut und fuhren linksherum auf den Absatz. Dort mussten wir nochmals rangieren um einigermaßen gut vor das steile Abwärtstor zu kommen. Mit einer Tendenz nach links und entsprechendem berühren der Torstange kamen wir durch das Tor und auf die untere Ebene. Nun konnten wir entweder rückwärts die Sektion verlassen oder doch das heikle Tor wenigstens versuchen. Wir entschlossen uns zu letzterem. Im ersten Versuch mussten wir es relativ schräg anfahren kamen dem zu Folge natürlich nicht hinauf. Aber wir konnten den TrialMog nun für einen zweiten Versuch besser Positionieren. Wir fuhren bis auf ganz wenige Zentimeter rückwärts an die Bande. Dann 2.Vorwärtsgang, Kontrolle das der Fahrtrichtungshebel wirklich auf vorwärts steht. Mit dem rechten Fuß auf der Bremse und mit Handgas den Motor hochgedreht, dann schlagartig die Kupplung kommen lassen und Fuß von der Bremse. Und tatsächlich wir schaffen es gerade über die Kante. Danach wieder rechts herum runter auf die untere Ebene und mit für TruckTrial hoher Geschwindigkeit aus der Sektion um nicht in Zeitnot zu kommen.

Unsere Konkurrenten fuhren eine komplett andere Linie, aber dies klappte nicht so wie geplant. Sie schafften auch alle Tore aber sie sammelten 7 Strafpunkte mehr als wir.

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2. Wertungstag Sektion 6 15.06.2014

Nun ging es in die Sektion 6 mit einem steilen Anstieg und oben gestecktem Tor und einen steilen Abfahrt auch mit oben gestecktem Tor. Die beiden weiteren Tore waren als Schrägtore so vor den Hang gesteckt, dass man sehr steil und weit hinauffahren musste um da durch zu kommen. Wir fuhren wieder als letzte unserer Klasse und konnten beobachten was die anderen Teams machten. Sie versuchten die zwei Schrägtore Tore zwar aber scheiterten an diesen und brachen dafür auch noch einige Stangen. Wenn die mit ihren leistungsstarken Dieselmotoren aber schon nicht weit genug durch die Tore kommen und Schwung an der Stelle nicht hilft brauchten wir es mit dem längeren Auto gar nicht erst versuchen.Und so fuhren wir jetzt taktisch nur den einen Steilanstieg und anschließend die Steilabfahrt und verließen dann direkt die Sektion. Dadurch fuhren wir in dieser Sektion sogar unter dem Strich als Klassenbester. Unser Vorsprung wuchs wieder an auf jetzt 163 Punkte.

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2. Wertungstag Sektion 10 15.06.2014

Bei der Sektion 10 gab es eigentlich nicht viel zu Gewinnen und zu Verlieren. Diese Sektion hatte 5 Tore. Eines leicht Schräg an einer kurzen Steigung. Zwei im unteren Bereich von zwei Abfahrten und eins in der Mitte einer Auffahrt. Als letztes eines quer zum Hang im unteren Bereich. Wir fuhren zuerst im oberen Bereich das leichte schräg Tor. Hier berührten wir knapp die linke Torstange. Die Abfahrten und die Auffahrten klappten problemlos und wir mussten auch bei den Wendemanövern nicht zurück stossen. Bei dem letzten Schrägtor fuhren wir mit etwas Schwung um weit genug durch das Tor zu kommen, mussten aber wieder ein mal eine Stange opfern. Danach ging es im Rückwärtsgang aus der Sektion.

Da in dieser Sektion weder bei uns noch bei den anderen etwas außergewöhnliches passierte bliebe der Abstand vor der letzten entscheidenden Sektion bei 165 Punkten

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2. Wertungstag Sektion 3 15.06.2014

Die letzte Sektion war wieder die umgesteckte Sektion 3 und wieder mussten wir den Reigen eröffnen. Schon bei dem ersten Schrägtor am ersten Absatz hatten wir Schwierigkeiten. Das Tor war in Fallinie gesteckt. In der linken Spur war eine heftige Wurzel. An der konnten wir mit Rädern hängenbleiben oder abrutsche nso dass wir zuviel links Neigung bekommen. Wir fuhren ganz weit rechts und mit leicht nach rechts eingeschlagenen Vorderrädern. Georg versuchte mich um die obere Stange zu lotzen abe ich konnte die linke Seite und vor allem die Wurzel nicht sehen. Ich konnte auch nicht den Spiegel verstellen um besser zu sehen. Also entschloss ich mich gegen die Ansage von Georg den Radeinschlag nicht zurück zu nehmen. Und so fuhren wir mit der Außenkante des Vorderrades die Torstange um. Georg bemerkte sofort, dass das Tor als nicht gefahren gilt. Wir drehten dann auf den zweiten Absatz und fuhren zu einem ebenfalls in Falline gestecktem weiteren Tor. Dies fuhren wir wieder steil von unten an und hofften weit genug zu kommen um die Kontur des TrialMogs durch das Tor zu kommen. Wir versuchten es mit soviel Schwung wie möglich, bis wir uns eingruben. Danach konnten wir nur noch zurück. Ob wir das Tor geschafft hatten wussten wir nicht aber auch hier brachen wir eine Stange. Nun fuhren wir weit zurück. Das dritte Tor war direkt vor dem Hang von Absatz zwei nach Absatz drei. Allerdings war davor ein großer Busch und der Abhang war auch voll mit Sträuchern. Wir legten den Busch um und kamen dann auch durch das Tor. Aber die Hinterräder wollten nicht über die letzte Kante. Hier mussten wir erst nach rechts lenken und am Hang etwas traversieren. Dann ging es. Nun stießen wir wieder zurück und nahmen das letzte Aufwärtstor um anschließend wieder rückwärts die Sektion zu verlassen.

Wir kassierten insgesamt 241 Punkte für zwei nicht gefahrene Tore und einige umgelegte Stangen. Zuviel bei nur 165 Punkten Vorsprung. Allein die zwei Tore sind ja schon 160 Punkte.

Aber auch die anderen hatten Schwierigkeiten. Sie schafften das erste Tor waren aber nahe der Kippgrenze und benötigten Zeit um dies zu meistern. Dann versuchten sie das Aufwärtstor welches wir zum Schluss gefahren waren rückwärts zu fahren. Dies funktioniert nicht und sie brachen ab. Danach fuhren sie das Aufwärtstor durch die Büsche. Oben brachten Sie aber wieder das Fahrzeug in einem sehr spitzen Winkel zum Hang in eine bedrohliche Situation aus der sie sich mit einem herzhaften Gasstoß retteten. Dann aber verließen sie die Sektion und versuchten nicht noch einmal das vorher rückwärts versuchte Aufwärtstor. Und so hatten sie auch zwei ausgelassene Tore und verkürzten den Abstand lediglich auf endgültig 156 Punke.

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Ergebnis 2.Lauf

Mit etwas Glück erreichten wir in diesem spannenden Lauf den für uns guten zweiten Platz. Wie eng es wirklich zwischen den Sektionen jeweils war wussten wir zu der Zeit nicht, denn wir notieren die Punkte nicht auf. Aber wir wussten dass es knapp wird und dass hat viel zusätzlichen Spaß gebracht

von Kadan konnte ich diesmal erst um 22:00 gen Heimat starten weil ich mich an das LKW Sonntagsfahrverbot halten musste und für die Tschechische Republik keine Ausnahmegenehmigung bekomme. Dafür war dann aber die Strasse frei auch im Fichtelgebirge und ich benötigte nur 6,5 Std reine Fahrtzeit. nach oben


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