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Internationale Truck Trial Meisterschaft2014 - 3. Lauf zur ITTM, Kiesgrube Krähenberg, Teuchern, Sachsen-Anhalt

12./13.07.2014

Diesmal gibt es nur einen Kurzbericht. Angetreten sind wir wieder nur zu zweit, Georg als Beifahrer und ich als Fahrer. Ach die Anreise war wie gewohnt getrennt, vorweg ich mit LKW und TrialMog und Georg hinterher mit dem Volvo. Bei dem Wettkampf waren wir diesmal vier Starter. Ein Podiumsplatz war damit nicht automatisch vergeben.

Für die Klasse S1 ging es zunächst in zwei enge Sektionen die von Pflastersteinhaufen und größeren Betonbruchstücken geprägt waren. In beiden Sektionen waren extra schmale Tore gesteckt, die nur für die Klasse S1 und S2 gedacht waren. In der ersten Sektion wurden diese Tore aber von keinem Team versucht. Auch wir ließen sie aus. Die erste Sektion verlief für uns relativ gut, wir konnten alles fahren hatten aber mehr Richtungswechsel als die anderen. In der zweiten Sektion die wir zu erst fuhren ließen wir eines der Sondertore aus. Mir erschien der Steinwall, über den wir hätten fahren müssen als zu steil und spitz. Ich wollte nicht wieder wie im letzten Lauf gleich in den ersten Sektionen Bergehilfe benötigen. Da die anderen Teams aber dieses Tor fuhren waren wir schon gleich Punkte mäßig ein gutes Stück hinten dran.

Die dritte Sektion war eine schmale längliche Sektion. Nach einer steileren Abfahrt ging es durch eine Art Schlucht, in der zwei Tore genau so neben einander gesteckt waren, dass es keinen Weg daran vor bei gab. Ein Tor war in Hauptfahrrichtung an der linken Seite etwas schräg am Hang gesteckt. Dieses Tor ließ sich noch recht gut fahren. Das zweite Tor war in Gegenrichtung und noch etwas schräger an der rechten Seite gesteckt. Dazu kam dass bei diesem Tor eine tiefe Fahrspur die Seitenneigung noch verstärkte und ein Fahren ohne die untere Stange zu berühren und zu Brechen unmöglich machte. Auch musste man danach entweder das erste Tor noch einmal oder das zweite Tor in verkehrter Richtung fahren. Alternativ waren die inneren Stangen zu brechen was alles die gleichen Minuspunkte bedeutete. Wir entschlossen uns daher von vornherein das Tor als Dreibein zu fahren, sprich die untere Stange abzuräumen. Um nicht zu sehr in Schräglage zu kommen fuhren rückwärts mit der Hinterachse so das wir nur mit dem rechten Hinterrad durch das Tor fuhren. Danach zirkelten wir die lenkbare Vorderachse durch das Tor. Dies klappte wir geplant. Als wir allerdings die Sektion dann problemlos zu Ende gefahren hatten kam die Überraschung bei der Punktevergabe. Uns wurde das Rückwärtstor als nicht gefahren gewertet. Wir hatten hier die Regeln der ITTM mit denen der ETTM verwechselt. Bei der ITTM muss nämlich die einfahrende Achse komplett durch das Tor fahren.

Durch diesen dummen Fehler lagen wir nun abgeschlagen hinten, da half auch nicht die nächste Sektion, bei der wir ein paar Punkte gutmachten. Hier hofften die anderen Teams auf Nullfehler Fahrten mussten dann aber doch drei bzw. vier Richtungswechsel einlegen. Wir planten von Anfang zwei ein und fuhren auch nur diese.

Die nächste Sektion war eine Sektion mit insgesamt 11 Toren, also eine Sektion mit Potential für viele Fehler bzw. Punkte gut zu machen. Als zweite startend konnten wir sehen was das erste Team machte. Wir fuhren eine etwas andere Linie als die und konnten so teilweise sogar mit weniger Richtungswechseln Tore fahren. Ein Tor fuhren wir gar nicht aber dies machten die anderen genauso. Mit den Punkten lagen wir damit nur knapp hinter dem ersten Team. Die beiden anderen Teams hatten hier weniger Erfolg. Ein Team legte in einer Steilabfahrt gekonnt ihren Mog auf die Seite. Zum Glück passierte aber nichts Schlimmes. Das andere Team mit einem 406 fuhr dies Steilpassage erst gar nicht. So holten wir in dieser Sektion mächtig auf und lagen jetzt nur noch mit geringem Abstand auf Platz vier. Auch in der letzten Sektion des ersten Wettkampftages hatten wir wieder Glück, den diesmal machte das auf Platz drei liegende Team einen dummen Fehler. Es fuhr ein Tor nur in der verkehrten Richtung und schenkte uns so zum Feierabend noch überraschend den dritten Platz.

Der nächste Morgen begann für uns auch wieder besser als gedacht. Es war wieder eine große Sektion mit 11 Toren. Wir hatten zunächst bedenken. Zwei Tore wurden von keinem Team versucht, dieses waren Schrägtore auf rutschigem Untergrund. Auch bei den anderen Toren hatten wir bedenken über all vernünftig rauf zu kommen. Aber es klappte sogar so gut das wir an mehreren Toren sogar nur Berührungen auskamen, bei denen wir mit dem Brechen der Stangen gerechnet hatten und die anderen Teams dies auch machten. Im Ergebnis führte dies nun dazu, dass wir nicht nur unseren Vorsprung auf den vierten Platz etwas ausbauten, sondern wir kamen auf einen Punkt an den zweiten Platz heran.

Aber bei den kleineren, steileren und engeren Sektionen haben wir eher Nachteile auf Grund unseres Motors und der schlechteren Wendigkeit. Daher mussten wir in der nächsten Sektion gleich versuchen an zu greifen. Dies Sektion war wieder schmal. Zwei Tore waren für unsere kleinen Fahrzeuge nicht fahrbar. Ein Tor war eigentlich in Gegenrichtung als Schrägtor an Ende der Sektion gesteckt. Hier fahren aber tiefe Fahrspuren so dass selbst die anderen Teams es nicht schafften, rückwärts aus der Spur zu kommen. Wir überlegten hier anders zu fahren. Ich sah nur die Chance aus der Spur zu kommen wenn wir dort vorwärts mit den Vorderrädern fahren. Daher drehten wir in der Sektion nach dem ersten Tor und fuhren rückwärts in die tiefe Spur ein. Diese Spur war aber doch tiefer als gedacht und vor allem erheblich weicher. So rieb die Rahmenunterseite auf dem weichen Matsch, und dieser wirkte wie Klebstoff. Wir hatten nicht genug Schwung kamen rückwärts nicht weiter. Danach ging auch vorwärts nichts mehr. Wir hatten uns verspekuliert und mussten uns heraus ziehen lassen. Statt hier Punkte gut zu machen und so vielleicht sogar auf den zweiten Platz zu kommen, verloren wir wieder viele Punkte und waren erneut auf dem letzten Platz.

Die nächste Sektion war wieder eng und wir brauchten vom Ansatz her schon mehr Richtungswechsel. Ein Tor war an einer steilen Abwärtsböschung am Rand eines Querweges am Hang gesteckt. Der Weg war kaum Breiter als unsere Autos und auf der anderen Seite ging es auch wieder steil aufwärts. Der Untergrund wenig griffig sandig. Ich glaubte nicht, das dieses Tor für uns fahrbar ist aber wir hatten nichts mehr zu verlieren, wie Georg richtig sagte. Daher entschlossen wir es doch zu versuchen. Das Tor war zwischen Bäumen und wir fuhren von unten neben dem einen Baum steil zu dem Querweg auf um den TrialMog schon schräg auf den Weg zu bekommen. Hierbei traversierte der TrialMog schon etwas nach links und wir lehnten uns an den Baum an. Dadurch kamen wir ungewollt besser vor das Tor als gedacht. Wir mussten zwar noch etwas durch Richtungswechsel korrigieren aber das Tor war doch fahrbar. Gut das wir es versucht haben.

Die nächste Sektion wurde zu einer auf den Wertungsstand bezogenen Nullnummer. Wir mussten alle ein nicht erreichbares Tor auslassen. Ansonsten benötigten wir alle genau einen Richtungswechsel und so kamen wir mit alle mit der gleichen Punktzahl aus der Sektion.

Die vorletzte Sektion war wieder so angelegt, dass wir dort ohne Richtungswechsel nicht drehen konnten. Ein Tor ging recht steil abwärts und war unten im Auslauf so, dass für uns die Gefahr bestand uns mit der Stoßstange fest zu fahren. Daher legten wir die Sektion wieder anders an als die anderen und fuhren Rückwärts in die Sektion und zu den ersten Toren. Hier mussten wir leider mit ungeplanten Richtungswechseln korrigieren um die Stangen nicht um zu fahren. Auch das steile Tor fuhren wir rückwärts. So kamen wir zufrieden stellenden durch die Sektion hatten aber doch mehr Punkte als möglich gewesen theoretisch gewesen wären.

Vor der letzten Sektion gab es einen ordentlichen Gewitterregen. Die Sektion selbst war wenig spektakulär. Ein leichtes Schrägtor und ein Tor in einer großen Wasserpfütze aber in der Ebene. Nur ein Tor lag schräg aufwärts an einem Hang. Auf Grund des Regens war dieses Tor eigentlich unwahrscheinlich fahrbar und würde mindestens eine Stange kosten. Daher probierten es die anderen Teams nicht. Aber wir hatten ja nichts zu verlieren. Die Wahrscheinlichkeit war gering aber vielleicht hatten wir ja Glück. Mit soviel Schwung wie möglich versuchten wir es und es fehlte wirklich nicht viel aber es reichte nicht.

Im Endergebnis bedeutete dies für uns dann den vierten Platz. Dennoch waren wir recht zufrieden. Wir haben durch eigene teilweise dumme Fehler ca 200 Punkte verschenkt und am Schluss fehlten uns 78 Punkte auf Platz drei und 168 Punkte auf Platz zwei.

Die Heimfahrt war für mich dann dank Endspiel zur Fußball WM ganz entspannt. Die Autobahn war völlig leer so dass ich für die Strecke nicht 6 Stunden wie am Freitag sondern nur 4:15 benötigte.

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