TEAM-FAHLBUSCH.DE
Version 2.7
Copyright 2011 - 2019
Logo

Freizeitaktivitäten von Katharina & Jürgen Fahlbusch
TeamPage
- TruckTrial 2012 -

Kontakt: Jürgen Fahlbusch - admin@team-fahlbusch.de

Site-Explorer

 (-) TeamPage   (-) TruckTrial    (-) 2012        ETTM_Lauf2        ETTM_Lauf3        ETTM_Lauf4        ETTM_Lauf5        ETTM_Lauf6        ITTM_Lauf1        ITTM_Lauf2        ITTM_Lauf3        ITTM_Lauf4        ITTM_Lauf5        Resultat

Galerie-Explorer Video-Explorer

Seit dem 05.02.17
haben wir

124542 Klicks

auf diese Seiten erhalten

Truck Trial Europameisterschaft2012 - 2. Lauf zur ETTM im Hartsteinwerk Oberndorf in Tirol, Österreich, nahe Kitzbühel

07./08.07.2012

05./06.07.2012 Anreise nach Oberndorf
07.07.2012 1. Wertungstag Sektion 13
07.07.2012 1. Wertungstag Sektion 11
07.07.2012 1. Wertungstag Sektion 1
07.07.2012 1. Wertungstag Sektion 3
07.07.2012 1. Wertungstag Sektion 9
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion 7
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion 17
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion 4
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion 12
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion15
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion8
08.07.2012 2. Wertungstag Sektion18
Ergebnis

Anreise nach Oberndorf 05/06.07.2012

Meine Anreise mit unserem TrialMog ging diesmal in zwei Etappen, hatte ich doch noch meine Wohnung in Ismaning. So fuhr ich gemütlich am Donnerstag Mittag los und stand gleich mal vor Würzburg für eine gute Stunde im Stau. Auch wenn mein Auto geeignet wäre mal eben neben der Autobahn zu fahren, kommt das wohl nicht so gut. Bei Erlangen kam ich dann in ein ordentliches Gewitter mit Starkregen. Aber obwohl mein TrialMog ja eher offen ist, blieb ich trocken und musste kein Regenzeug anziehen. Einzig in den Fußraum lief etwas Wasser durch die Pedal und Lenkungsschlitze. Am Freitag Vormittag ging es dann weiter von Ismaning zunächst nach St.Johann um dort in unser Hotel ein zu checken. Während dem letzten Stück von Kufstein bis St.Johann regnete es wieder. Rechtzeitig mit meinem Eintreffen im Hartsteinwerk hörte der Regen jedoch auf. Im Fahrerlager gesellte ich mich zu meinen Mitstreitern in der Klasse S1, wo ich wie immer wieder herzlich empfangen wurde. Später trafen auch die Reste meines Teams, nämlich Peter, ein Arbeitskollege aus Österreich, in der Funktion als Team Fotograf und Insa als Beifahrerin ein.

CIMG2509.JPG

Auf dem Programm stand zunächst noch die Fahrzeugabnahme und später dann ein Fahrzeug Korso der Wettbewerbsfahrzeuge durch Oberndorf mit anschließendem Platzkonzert im Steinbruch

P1010793.JPG P1010808.JPG P1010817.JPG

nach oben

1. Wertungstag Sektion 13 07.07.2012

Am Samstagmorgen war zunächst die obligatorische Fahrerbesprechung mit Einteilung der Gruppen und Sektionen. Bei der ETTM wird ja zunächst nicht in den Fahrzeugklassen sondern in gemischten Gruppen gestartet. Wir waren zusammen mit einem S2 Unimog, einem S4 Mercedes SK und einem S5 MAN KAT im Doppelstart in einer Gruppe und bekamen zunächst die Sektion 13 zu gewiesen und wir durften als kleinstes Fahrzeug wie schon im letzten Jahr als Erste starten.

Die Sektion 13 begann mit einer Steilabfahrt auf losem Geröll. Das erste Teilstück war noch relativ sanft dafür nicht in der Falllinie. Erst bei dem ersten Tor konnte man in die Falllinie lenken und dann ging es mit ungefähr 100% Gefälle hinab. Wir tasteten uns im ersten Gang vorwärts bis zum ersten Tor. Da ich vor dem Steilstück vernünftig in die Falllinie kommen wollte nahmen wir das Tor recht weit rechts und opferten so die rechte Torstange unserem rechten Hinterrad. Dafür kamen wir aber den Hang gerade mehr rutschend als fahrend hinunter. Während der Fahrt hatte ich ersten Gang eingelegt, den Fuß von der Kupplung aber voll auf der Bremse stehen. So ging es relativ kontrolliert aber immer noch fast schneller als mir lieb war hinab. Unten konnten wir dann in der Ebene nach einem dreiviertel Kreis durch ein fast ebenes Tor fahren. Nur ein größerer Stein vor dem Vorderrad behindert uns etwas. Insa lotste uns aber gut daran vorbei. Die nächsten Tore waren in lockerem Geröll etwas größerer Steine gesteckt, wobei das obere von unten und das untere von oben angefahren werden musste. Wir versuchten das untere Tor rückwärts anzufahren kamen aber in dem Geröll nicht dahin, so dass wir den Versuch abbrachen, zumal wir sehr quer zum Hang rutschten. Zuletzt waren noch zwei Tore und das Ausgangstor die schön hintereinander an einer Art steilem Geröllweg aufwärts lagen. Gerade als wir uns Positionierten etwas Schwung zu holen wurden wir abgepfiffen. Wir waren etwas erstaunt weil uns diesmal kein gravierender Fehler bewusst war. Der Kommissar erklärt uns dann aber, dass es in einer anderen Sektion einen Unfall gegeben hätte und aus Sicherheitsgründen erst einmal alle Fahrten in den Sektionen im gesamten Steinbruch gestoppt war.

Nach einer Weile des ungewissen Bangens kam dann die erleichternde Meldung, dass der Unfallfahrer zwar etliche Prellungen und kleinere Schnittwunden abbekommen hat und zur weiteren Untersuchung und Beobachtung auch in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde aber wohl keine ernsten Verletzungen. Ein Beifahrer war bei dem Unfall nicht im Fahrzeug. Uns fiel ein großer Stein vom Herzen zumal es sich bei dem betroffenen Team um einen direkten Mitstreiter der Klasse S1 handelt.

Nun wurde das Fahren in den Sektionen wieder freigegeben und wir versuchten zweimal durch das erste Tor an dem Hang zu kommen. Beim ersten Versuch kamen wir gerade mal bis hin und machten den Fehler, zu Versuchen mit durchdrehenden Rädern uns hoch zu kämpfen. Wir wühlten nur Löcher auf. Im zweiten Versuch kamen wir mit etwas mehr Schwung zwar etwas Weiter aber leider nicht durch das Tor. Damit waren aber unsere Fahrtrichtungswechsel verbraucht und wir brachen die Sektion mit dem Ergebnis fünf nicht gefahrener Tore ab.

Video Sektion 13:

Sektion 13

nach oben

1. Wertungstag Sektion 11 07.07.2012

Als nächstes ging es für uns in die Sektion 11. Wir durften diesmal als letzte fahren und konnten uns so anschauen wie die anderen, vor allem der S2 Unimog fuhr. Von der Gruppe,die als erstes in der Sektion war erfuhren wir, dass das erste Tor hinter der Einfahrt nur von einem S2 Fahrzeug und einem Prototypen gefahren wurde. Unsere Mitstreiter aus der S1 hatten dies Tor gemieden.

Bei der Besichtigung der Sektion beschloss ich auch dieses Tor nicht zu fahren, weil man schräg über einen Hügel aus recht losem Material fahren musste und die Gefahr bestand das dabei das Fahrzeug zu weit nach rechts rutschte, dabei war der Hang so steil, dass der TrialMog dann zwangsläufig nach rechts kippen müsste.

Durch die großen Fahrzeuge vor uns veränderte sich aber der lose Untergrund und die Hügel etwas, so dass wir als wir in die Sektion fuhren sahen, dass das Tor nun doch fahrbar sein müsste. Langsam tasten wir uns durch Spielen mit der Kupplung und Bremse vorwärts und konnten schließlich gut durch das Tor rutschen.

Unten angekommen ging es erst um einen Wall aus großen Steinen zu einem Tor an einer steilen Hang wieder in losem Material. Unser Schwung reichte jedoch nicht um durch das Tor zu kommen. Wir setzten wieder zurück und fuhren erst ein Schrägtor, bei dem ich ursprünglich vor hatte, mit der Vorderachse recht dicht an der unteren linken Torstange vorbei zu fahren um dann nach links in die Ebene zu lenken um nicht zu schräg zu kommen. Das dabei die Stange brechen würde war mir klar. Allerdings fuhr ich dann doch das Tor etwas höher an und wir kamen nur mit einem Berührer durch das Tor. Danach ging es an einer relativ flachen Stelle über den Steinwall durch ein für uns einfach zu fahrendes Tor.

Das nächste Tor war dann in der Mitte des Steinwall gesteckt. Wir mussten also zunächst den Wall hinauf klettern und auf der anderen Seite wieder hinab. Das ganze über große Steine. Wir kamen erstaunlich leicht auf den Wall. Auf der anderen Seite holperten, ja fielen wir schon bedenklich an der Kippgrenze wieder den Wall hinab. Dabei achtete ich darauf den TrialMog laufen zu lassen um eben nicht zu kippen.

Das letzte Tor in der Sektion war am Fuße eines Steilanstieges zum Ausfahrttor gesteckt. Das wir den Anstieg nicht schaffen war uns klar aber versuchen wollten wir es. Wir nahmen Schwung im zweiten Gang. Dabei nahm der Mog aber das Gas nicht so an wie gehofft und wir kamen nicht weit genug. Wir fuhren nochmal zurück und versuchten es mit dem letzten Richtungswechsel diesmal im dritten Gang mit mehr Schwung. Der Mog flog fast durch das Tor und den halben Hang hoch. Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet das Tor zu schaffen und mich darauf eingestellt nach dem Versuch die Sektion ab zu brechen. Insa wies mich aber daraufhin, dass wir nach passieren des Tores ja wieder Richtungswechsel haben, so setzten wir durch das Tor zurück und verließen die Sektion auf anderem Weg durch das Ausgangstor.

Video Sektion 11:

Sektion 11

nach oben

1. Wertungstag Sektion 1 07.07.2012

Nun ging es in die Sektion 1. Diese Sektion begann wieder mit einer Steilabfahrt, die aber im oberen Bereich gerade in Falllinie verlief. Diesmal fuhr ich mit voll getretener Bremse aber ebenfalls mit wechselndem Ein-und auskuppeln. Dadurch kamen wir ganz langsam den Hang hinunter. Unten bogen wir rechts ab und fuhren in der Ebene um das Geröllfeld um dann auf mittlerer Höhe das erste Tor zu durchfahren. Danach ging es zur obersten Reihe quer durch das Geröllfeld. Dies war eine Art Berg und Tal Bahn in dem insgesamt drei Tore waren. Das erste Tor funktioniert recht gut allerdings kamen wir dann den ersten Berg in zwei Versuchen nicht hinauf. Nun musste Insa mich aus den Hügeln weisen, weil ich das Gelände nicht einsehen konnte. Wir kamen ohne weiteren Richtungswechsel raus und konnten jetzt noch die untere Reihe fahren und so wenigsten diese Tore mit nehmen. Aber leider hatten wir wieder zwei ungefahrene Tore mehr auf dem Konto.

Video Sektion 1:

Sektion 1

nach oben

1. Wertungstag Sektion 3 07.07.2012

In der Sektion 3 ging es zunächst hinter dem Starttor einen einfachen Hang hinunter bis zu einem Fahrweg. Von diesem ging es dann durch das erste mit etwas Schräglage versehene Tor zu einem steilen Kieshang. Wir kamen ohne Richtungswechsel zu dem Tor und zirkelten die Vorderachse hindurch. Allerdings rutschte dann der TrialMog mit dem Heck etwas nach unten und so rissen wir doch noch die untere Stange. Den Hang ging es dann wieder mehr rutschend hinunter. Danach ging es in einem Einschnitt zwischen zwei Abhängen wieder hinauf zu dem Fahrweg. Dies ging problemloser als erwartet direkt im ersten Anlauf. Es war aber diesmal griffiger Erdboden. Ein weiteres Tor ließ ebenfalls recht einfach fahren.

An ein Tor hinter und neben einem großen Stein mit einem direkten Loch dahinter trauten wir uns nicht heran, sondern fuhren direkt auf dne letztne Hügel vor dem Ausgang. Hier war ein Tor so gesteckt, dass man es von oben mit heftiger Schräglage hätte fahren können. Hierzu traute ich mich nicht sondern fuhr rückwärts gerade hindurch und musste als Folge das Tor nochmals in falscher Richtung durchfahren bzw eine Torstange umfahren. Danach ging es durch das letzte Tor auf dem Hügel Richtung Ausgang. Hierbei fuhren wir das Tor etwas zu schräg an und kamen dabei zu weit nach rechts mit der Gefahr heftiger Schräglage auf dem direkten Weg zum Ausgangstor. Daher wählte ich erst einmal den Weg gerade hinunter. Dabei stießen wir aber mit der vorderen Stoßstange in einen Kiesberg und der Mog schob sich an diesem nicht wie gehofft etwas hoch. Rückwärts kamen wir auch nicht mehr und die maximal Zeit war auch um so dass wir die Sektion abbrechen mussten.

So kamen wir in den Genuss von Unimog-Airlines am Hacken eines Baggers. Solange es nur wegen Festfahrens ist ein cooles Erlebnis.

Videos Sektion 3:

Sektion 3 Sektion 3 OnBoard

nach oben

1. Wertungstag Sektion 9 07.07.2012

Die letzte Sektion des 1. Wertungstages war eine Sektion ohne Steilabfahrt, dafür ging sie über ein Geröllfeld aus großen Steinen mit Verschränkung und Seiten Neigung. Diesmal durften wir als zweites hinter dem S5 MAN KAT starten. Hinter dem Eingangstor lagen Links und Rechts große Steine und in der Mitte noch ein weiterer Stein mit Höhe mehr als unser Freiraum unter den Achsen. Bereits der große MAN hatte hier Schwierigkeiten und platzierte den Stein noch etwas ungünstiger für uns. Auch grub er ordentliche Löcher in der Anfahrt zum zweiten Tor.

Ich fuhr hart am linken Stein und konnte so das rechte Vorderrad auf den Stein in der Mitte bringen, so dass wir nicht aufsetzten. Dadurch kamen wir recht gut durch die Passage und konnten sogar mit etwas Schwung im ersten Anlauf über die Löcher zum zweiten Tor kommen. Dies war auf einem kleinen Wall gesteckt den wir überquerten. Rechts war jetzt ein Tor nach einem kurzen aber Anstieg gesteckt, allerdings ging die Anfahrt durch ein Matschloch und auch der Anstieg selber war rutschig. Daher ließen wir dieses Tor erst einmal aus. Auch ein weiteres Tor fuhren wir nicht an weil wir dort zu sehr in Schräglage gekommen wären.

So fuhren wir zu drei Toren vor dem Ausgangstor. Das erste ging wieder über einen kleinen Wall mit starker Verwindung und Schräglage dahinter. Hier kamen wir auf Anhieb durch. Ebenso durch das folgende Tor. Das dritte Tor fuhren wir rückwärts an weil es dahinter keinen vernünftigen Ausweg gab und wir das Tor anschließend wieder in falscher Richtung fahren wollten. Auch dies klappte fast wie geplant. Nur kamen wir mit dem Vorderrad etwas zu weit nach links und brachen die Stange.

Nachdem dies eigentlich Problemloser funktioniert hatte als gedacht, holperten wir doch noch mal zurück über eine kurze steile Kante zu dem Tor mit der matschigen Anfahrt. Im ersten Versuch kamen wir gerade mal halb bis zu dem Tor. Wir setzen nochmals zurück und versuchten es mit mehr Schwung und plötzlich standen wir oben auf dem Hügel und konnten das Tor doch fahren.

Nachdem Tor wollten wir dann den kurzen aber steilen und aus großen Steinen bestehenden Absatz wieder hinauf zum Ausgangstor fahren, den wir zuvor hinunter gepoltert waren. Aber wir schafften es in zwei Anläufen nicht und verbrauchten so unsere Richtungswechsel, so dass wir auch in dieser Sektion vorzeitig Abbrechen mussten

Video Sektion 9:

Sektion 9

nach oben

2. Wertungstag Sektion 7 08.07.2012

Der zweite Wertungstag begann wieder mit einer langen Steilabfahrt die zudem wir wieder als erste befahren durften. Allerdings ging es hier wieder recht gerade in der Falllinie hinab und unter vollem Einsatz der Bremse und spielen mit der Kupplung schlichen wir förmlich nach unten.

Unten angekommen ging es erstmal im Bogen zu einem Aufwärtstor welches wir nicht mit Schwung befahren konnten, weil sonst das Fahrzeug zu unkontrolliert gesprungen wäre. So schafften wir es gerade mit Mühe und Not durch das Tor zu kommen und anschließend es nochmals in falscher Richtung rückwärts passierten.

Danach ging es zu einem schräg im Hang gesteckten Tor. Hier war der Hang aber sanft so das wir es direkt an und durch fahren konnten. Anders sah es bei dem folgenden Tor aus. Auch dies war wieder schräg zum Hang gesteckt aber ein Stückchen weiter oben. Da an der Stelle auf Grund der Neigung eine Querfahrt am Hang nicht möglich war mussten wir auch dieses Tor nochmals rückwärts durch fahren.

Ein weiters Tor am Hang ließen wir aus weil quasi in dem Tor ein riesiger Stein lag den wir nicht einfach passieren konnten und zu dem das Tor wieder schräg am Hang war.

Uns blieben jetzt noch zwei Tore zum Ausgang im unteren eigentlich harmlos aus sehendem Teil des Geröllfeldes. Aber durch die groben Steine war ein richtiges gerade aus fahren nicht möglich, der Mog rutschte bereits dabei seitlich weg. Auch kam er schon dabei in einige Schräglage und wurde hinten sehr leicht. Dennoch kamen wir aber durch diese Tore ganz gut hindurch und aus dem Ausgang hinaus.

Video Sektion 7:

Sektion 7

nach oben

2. Wertungstag Sektion 17 08.07.2012

Als letzte Sektion in den gemischten Gruppen stand für uns nun noch die Sektion 17 auf dem Plan. Diese war rund um und auf einem Lehmsandhügel gesteckt, verfeinert mit Baggerlöchern und Wassergraben. Wir fuhren hier wieder als letzte.

Direkt hinter dem Eingang war ein Baggerloch was einige Verwindung des TrialMogs erforderte. Danach ging es auf den Hügel durch ein Tor welches mit einem seitlich großen Stein und in der Mitte weiteren Steinen mittleren Steinen garniert war. Die mittleren Steine waren gerade etwas höher als unsere Bodenfreiheit. Dennoch kamen wir hier besser drüber hinweg als erwartet.

Nun ging es um den Sandhügel herum und durch ein schräges Tor oberhalb des Eingangs. Dieses fuhr ich sehr weit links um nicht in die Gefahr des Abrutschen oder gar Kippens nach rechts zu kommen. Dabei fuhr ich allerdings zu weit links und brach mit dem Vorderrad die Stange. Auch wurde das Tor dann leider nicht als durchfahren gewertet, weil ich auch nicht mehr mit beiden Hinterrädern durch das Tor kam. Das war eine eigentlich dummer und vermeidbarer Fehler und ärgerte mich von allen nicht gefahrenen Toren und gebrochenen Torstangen am meisten.

De weitere Fahrt um Sandhügel und durch zwei Tore vor und hinter dem Wassergraben gingen nun aber Problemlos. Der folgende Anstieg zu dem nächsten Tor auf dem Hügel klappte leider nicht auf Anhieb, so dass wir nochmal Anlauf nehmen mussten. Wie schon mehrfach bei vergangenen Veranstaltungen rutschte dabei der Auspuff aus einander und wir hatten wieder eine kernige Geräuschkulisse. Nochmal ging es über und um den Hügel zu dem letzten Aufwärtstor welches wieder besser klappte als gedacht. Die Fahrt zum Ausgang war hier jetzt nur noch Formsache. Dies hätte unsere beste Sektion werden sollen leider machte uns mein Fahrfehler einen Strich durch die Rechnung.

Video Sektion 17:

Sektion 17

nach oben

2. Wertungstag Sektion 4 08.07.2012

Nachdem jetzt alle Startergruppen die gleichen Sektionen gefahren waren wurden die weiteren Sektionen im Fahrzeugklassenverbund gefahren. Nachdem durch den Ausfall von dem verunfalltem Team in der Klasse S1 nur noch zwei Fahrzeuge waren und ebenso in der Klasse S4 nur zwei Fahrzeuge waren wurden dies Klassen zusammengelegt aber nicht durchmischt. es fuhren erst die großen und dann die kleinen Autos. Die erste Sektion in diesem Rahmen war die Sektion 4. Als wir als letzte dort hin kamen fuhren bereits die S4 Autos.

Wir starteten als zweites und letztes S1 Fahrzeug. Die Sektion war die umgedrehte und umgesteckte Sektion 3 des Vortages. Durch das Starttor ging es einen Hügel hinauf und durch ein schräges Tor vor einer Mulde zwischen den Hügeln. Dadurch ließ sich das Tor mit Verwindung aber ohne extreme Schräglage fahren.

Das nächste Tor war wieder auf der Kuppe eines weiteren Hügels gesteckt und ging einfach zu fahren. Ein davor liegendes Tor mit zu großer Schrägneigung ließen wir wieder einmal aus.

Dafür trauten wir uns aber diesmal an das Tor mit großem Stein und heftigem Loch dahinter, welches wir gestern noch gemieden hatten. Dies klappte wieder erstaunlich gut, allerdings ließ ich den Mog auch relativ ungebremst durch das Loch holpern.

Das letzte Tor, welches wir vordem Ausgang in dieser Sektion fuhren, war ein kurzer zirka zwei Fahrzeuglängen großer Steilabhang mit heftigem Gefälle gut über 100% dazu musste man das Tor noch etwas Schräg zur Falllinie anfahren und unten in einer Kurve verlassen. Wir tasteten uns vorsichtig mit Bremse und Kupplung durch das Gebüsch in in den Abhang. Zu meinem erstaunen konnten wir sogar bei diesem Gefälle das Fahrzeug gut kontrollieren und sogar anhalten.

Das verbleibende Aufwärtstor am ende eines losen Kieshangs ließen wir planmäßig aus, nachdem vorher unsere Mitstreiter es schon vergeblich versucht hatten.

Video Sektion 4:

Sektion 4

nach oben

2. Wertungstag Sektion 12 08.07.2012

Die Sektion 12 war die umgebaute Sektion 11 des Vortages. In der Klasse S1 fuhren wir als erste. Mehrere Aufwärtstore in losem Untergrund waren für uns unfahrbar. Gut klappte eigentlich nur die Durchfahrt über den großen Steinwall diesmal in anderer Richtung und nicht so heftig kippelig wie am Vortag. Leider mussten wir auch hier die Sektion wegen fehlender Richtungswechsel vorzeitig abbrechen.

Bilder und Videos gibt es nicht mehr, weil uns unser Team-Fotograf vorzeitig verlassen musste

nach oben

2. Wertungstag Sektion 15 08.07.2012

Als nächstes stand für uns die letzte noch nicht gefahrene Sektion auf dem Plan. Diese Bestand aus einer Steilabfahrt, zwei Toren unten in der Ebene und einem Steilanstieg der vorher von keinem Fahrzeug bezwungen wurde.

Den Steilhang kamen wir mit unserer Methode gut herunter und konnten unten auch im Zuge der Abfahrt leicht schräg zum Hang das erste der unteren Tore nehmen.

Weil wir gar nicht erst vor hatten diesmal den Steilanstieg zu versuchen positionierten wir uns vor dem zweiten unteren Tor so dass wir mit nur einem Richtungswechsel rückwärts hindurch fuhren. Danach brachen wir die Sektion ab und hatten endlich mal weniger Minuspunkte als unsere direkten Mitbewerber.

nach oben

2. Wertungstag Sektion 8 08.07.2012

Die Sektion 8 war die umgebaute erste Sektion des Tages. Allerdings war die Einfahrt oben am Steilhang geblieben aber die Route nicht mehr in Falllinie hinunter. Die großen Fahrzeuge der Klasse S4 zogen eine neu Spur schräg zum Hang , was sie mit ihrem Radstand und Fahrzeugbreite machen können. Für die kleinen S1 Fahrzeuge war das jedoch nichts, so dass meine Mitstreiter und ich beschlossen diese Sektion nicht zu fahren.

nach oben

2. Wertungstag Sektion 18 08.07.2012

Die letzte Sektion dieser Veranstaltung war für uns die Sektion 18, die umgedrehte Sektion 17 rund um den Sandhügel vom Vormittag.

Diesmal ging es im Prinzip in anderer Richtung um und über den Sandhügel und durch den Wassergraben. Das verpatzte Schrägtor vom Vormittag war aber geblieben und diesmal kamen wir da gut durch. Dafür das steile Aufwärtstor etwas mehr in die lose Schräge des Hügels versetzt so dass wir uns dieses diesmal sparten.

Das Tor mit dem seitlichen großen Stein und den mit den mittleren Steinen fuhren wir etwas schräg an und kletterten dabei erst mit dem linken Vorderrad über den großen Stein und dann auch mit dem Hinterrad. Dies ging wieder erstaunlich gut, so dass wir diesmal mit dieser Sektion recht zufrieden waren.

nach oben

Ergebnis 2.Lauf

Wir hatten viele Tore ausgelassen und gebrochen. dadurch hatten wir gut doppelt so viele Fehlerpunkte wie unsere direkten Mitbewerber in der Klasse S1. Nur durch den Unfall bedingten Ausfall des dritten S1 Teams kamen wir offiziell auf den zweiten Platz. Ohne den Unfall wäre sicher das andere Team besser gewesen. Wichtig ist aber eigentlich nicht ob Platz zwei oder drei, ob mehr oder weniger Punkte, sondern dass wir gut durchgekommen ist und wir sowie das Fahrzeug heile geblieben ist. Und natürlich dass dem verunfallten Fahrer des anderen Teams nichts schlimmeres passiert ist und dem ich an dieser Stelle nochmal gute Besserung aussprechen möchte.

Wie üblich bauten wir den TrialMog wieder schnell zum Straßenfahrzeug um und anschließend machte sich Insa auf dem Heimweg. Ich blieb noch bis zur Siegerehrung, die allerdings wegen einsetzendem Gewitter sehr kurz gehalten wurde und alle fluchtartig das Zelt verließen. Ich musste warten bis der Regen heftige Regen und Hagel etwas nach lies und eilte in meinen Mog. Glücklicherweise war der Sitz nur leicht feucht und ich konnte also relativ trocken die Heimreise nach Ismaning antreten. Dort kam ich dann gegen Mitternacht an.

Den Rest der Fahrt nach Bruchköbel vollzog ich dann im Geleit von Kathy mit Volvo und Anhänger am Dienstag, nachdem wir meine Zweitwohnung in Ismaning geräumt hatten.

alle Bilder des 2. Lauf
alle Videos des 2. Lauf

nach oben