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Truck Trial Europameisterschaft2012 - 3. Lauf zur ETTM im Motopark Gröningen

28./29.07.2012

26./27.07.2012 Anreise nach Gröningen
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 3
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 1
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 7
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 11
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 13
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 9
28.07.2012 1. Wertungstag Sektion 5
29.07.2012 2. Wertungstag Sektion 2
29.07.2012 2. Wertungstag Sektion 12
29.07.2012 2. Wertungstag Sektion 15
29.07.2012 2. Wertungstag Sektion 10
29.07.2012 2. Wertungstag Sektion 6
29.07.2012 2. Wertungstag Sektion 8
Ergebnis

Anreise nach Gröningen 26./27.07.2012

Durch den Erwerb des MAN L 2000
hat sich unser Reiseverhalten erst einmal grundlegend verändert. Statt auf eigener Achse reist der TrialMog jetzt auf der Pritsche des MAN an. Für uns bedeuted dies ein ruhiges geräumiges wetterfestes Führerhaus mit Klimaanlage, Heizung, Tempomat und Radio das man auch verstehen kann. Aber es bedeutet auch Einhaltung der Lenk und Ruhezeiten, generelle Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW (60km/h auf Landstrassen, 80km/h auf Autobahnen) LKW Fahrverbote und gelegentlich weitere Einschränkungen wie LKW Überholverbot. Dazu kommt zumindest noch eine längere Zeit zum Be- und Entladen des Transporters.

CIMG2574.JPG

Die Anreise ging in zwei Etappen weil wir bei der Gelegenheit meinen Bruder und seine Frau in der Nähe von Brauschweig besucht haben.

Begünstigt durch die nunmehr große Pritsche haben wir auch darauf unseren Unterschlupf für das Wochenende mit einfachen Mitteln aufgebaut und auf das bisher obligatorische Hotel verzichtet.

CIMG2576.JPG CIMG2577.JPG

Als Team war diesmal nur Georg mit gereist. Da wir nun während unserem eigenen Trialfahren beide im Cockpit unseres TrialMog beschäftigt waren, gibt es diesmal von unseren eigenen Fahrten keine Bilder, sondern nur Bilder und Videos von unseren Mitspielern. Die Links hierzu sind ganz unten auf dieser Seite.

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1. Wertungstag Sektion 3 28.07.2012

Wie bei der ETTM üblich fand am Samstagmorgen die Gruppeneinteilung und Sektionszuteilung statt. Wir fanden uns in einer Gruppe mit einem S2 Fahrzeug, dem selben wie in Oberndorf, einem S5 Vierachser und einem Prototypen Dreiachser wieder. Die erste Sektion war die Sektion 3 eine Abwärtssektion. Alle Sektionen wanden auf zwei bis zu 40m hohen steilen Hügeln statt. Hierbei waren Eingang und Ausgang entweder oben, man musste also zunächst abwärts fahren oder unten und man musste zunächst aufwärts fahren. Bei den Abwärtssektionen bestand die Gefahr , dass man das Ausgangstor nicht mehr erreicht, wenn man den Anstieg nicht schafft. Bedingt durch heftigen Regen in der Nacht zum Samstag war der Boden am Samstagmorgen überall rutschig und somit eine Abwärtssektion für uns zum Beginn recht knifflig. Dazu kam noch, dass wir wieder als erstes Fahrzeug in die unbefahrene Sektion mussten.

In allen Sektionen waren Neben dem Eingangs- und Ausgangstor fünf Tore gesteckt. In der Sektion 3 war ein Schrägtor so in den Hang gesteckt, dass es mir zu den Bedingungen am Anfang recht gefährlich erschien. Es wäre für uns überhaupt nur fahrbar gewesen wenn von einem anderen Tor eine Torstange gebrochen wird und dann bei diesem Tor vermutlich auch noch eine Stange gebrochen wird. Dies wären zusammen 80 Fehlerpunkte und somit genauso viele, als wenn man das Tor nicht fährt.

Das erste Tor, dass wir anfuhren war oberhalb einer zudem Zeitpunkt des Wettbewerbs noch sehr steilen Kante und Abhangs. Auch neigte sich das Gelände schon nach rechts, so dass wir nicht nach rechts rutschen durften um dort nicht in ernste Schwierigkeiten zu kommen. Für uns ein Glück war hier eine kleine Rinne, in der wir uns mit den linken Rädern halten konnten und uns so an die Kante heran tasten konnten. Der Abhang selbst war dann etwas mehr als eine Fahrzeuglänge aber mit Auslauf nach unten, so dass wir hier den TrialMog etwas laufen lassen konnten. Danach drehten wir zum zweiten Tor, einem Aufwärtstor welches mit leichter Schrägneigung und etwas versetzt neben eine erdige Auffahrt gesteckt war. Hier kamen wir ohne allzu viel Schwung durch allerdings nicht den Hang hinauf, so dass wir beim zurück stoßen die untere Torstange brechen mussten. Das dritte Tor war ebenfalls ein Auffärtstor an einem zudem Zeitpunkt noch mit Gras bedecktem aber nicht ganz so steilem Anstieg. Diesen konntenwir mit etwas Schwung dann auch bewältigen. Oben war das letzte Tor oberhalb des Hanges aber genau Quer zur Falllinie gesteckt. Zusätzlich mussten wir noch davor über eine Kante klettern. Dabei rutschte der TrialMog vorne schon zu weit in Richtung Hang und ich lenkte kräftig nach links um nicht in eine kipplige Situation zu kommen. Dadurch brachte ich aber weder die Vorderachse noch die Hinterachse durch das Tor, so Dass dies leider für uns nicht als durchfahren gewertet wurde. Somit beendeten wir diese Sektion mit 304 Strafpunkten. Der nächste direkte Mitstreiter aus der Klasse S1 hat hier gerade einmal 80 Strafpunkte.

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1. Wertungstag Sektion 1 28.07.2012

Die Sektion 1 war nun eine Aufwärtssektion, die wir als letzte unser Gruppe befahren durften. Das erste Tor war am Ende eines steilen Anstiegs aber etwas versetzt zur Fahrspur gesteckt. Leider wühlte hier der 6X6 Prototyp der vor uns die Sektion befuhr hier 6 schöne tiefe Löcher vor das Tor in den Anhang. Somit mussten wir das Tor mit viel Schwung und etwas neben der Spur anfahren um überhaupt hinauf zu kommen, Oben mussten wir dann einen Schlenker nach links in das Tor machen. Georg meinte das wir mit der Vorderachse durch das Tor gekommen sind aber der bewertende Kommissar hat es anders gesehen und gab uns dies Tor leider nicht.Das nächst Tor war dann ein Abwärtstor im Steilhang. Hier hatte vor uns das S2 Fahrzeug einige Schwierigkeiten, weil sie den Abhang mehr rutschend als fuhren und so nicht in das Tor lenken konnten. Uns gelang dies besser und wir kamen hier Fehlerlos durch. Ein weiteres Tor war ebenfalls als Aufwärtstor vor den Steilhang gesteckt. Hier hatten sich die anderen Fahrzeuge schon eingegraben. Wir versuchten es mit etwas mehr Schwung aber kamen auch nicht ganz durch das Tor, es fehlten vielleicht noch 40cm. Die letzten zwei Tor waren unten jeweils quer zu einem kleineren Abhang gesteckt. Eines davon oberhalb und das zweite direkt in den Hang. Das letztere ließ sich nur fahren weil danach etwas Auslauf und der Ausgang war, so dass wir den TrialMog im richtigen Moment etwas laufen lassen konnten. Wir waren mit der Sektion und den Bedingungen eigentlich recht zufrieden. Dennoch kassierten wir wieder 306 Fehlerpunkte wegen der zwei nicht gefahrenen Tore. Unsere nächsten Mitstreiter in der Klasse S1 hatte hier nur 56 Punkte.

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1. Wertungstag Sektion 7 28.07.2012

Nach der Mittagspause ging es in die Sektion 7. Dies war nun eine Sektion mit ungewöhnlich weiten Wegen aber dennoch mit ordentlichen Schwierigkeiten. Zunächst ging es nach dem Starttor über einen Erdwall und durch ein Matschloch eine sanfte Steigung hinauf. Von der ging dann schräg eine kurze steile Auffahrt hinauf an der oben in Tor gesteckt war. Dies klappte gut. Danach ging es nochmals nach links einen noch steileren Hang hinauf an dem im unteren Bereich das Tor gesteckt war. Allerdings war davor der Boden bereits sehr aufgewühlt und mit Löchern sowie kleinen Baumstämmen garniert, dass wir nicht genug Grip bekamen um das Tor zu schaffen. Einzig der Auspuff zog sich bei der Aktion mal wieder auseinander und unser TrialMog veränderte seinen deutlich seinen Sound. Nachdem das Tor nicht klappte um fuhren wir dies um an anderer Stelle auf die Kuppe des Hügels zu kommen. Von dieser ging es dann über eine Lange steile Abfahrt zu dem nächsten Tor, welches nach rund 40m Höhenunterschied unten gesteckt war. Die Abfahrt war fast in der Falllinie und es waren auch bereits deutliche Spuren durch die vorhergehenden Fahrzeuge, so dass wir hier recht gut herunter rutschten. Unten war das Tor auch kein Problem. Das nächste Tor war fast geradeaus auf dem zu Anfang überfahrenen Erdwall. Allerdings lag dazwischen noch ein kleiner Einschnitt genau quer zur Fahrtrichtung. Hier setzten wir deutlich mit der vorderen Stoßstange und Unterfahrschutz auf konnten uns aber dennoch wieder ohne Fahrtrichtungswechsel hoch drücken und so auch das Tor fahren. Nun ging es nochmal durch das Matschloch, bei dem wir diesmal rangieren mussten um durchzukommen, und die sanfte Steigung hinauf zu dem letzten Abwärtstor im hinteren Bereich der Sektion. Dies ging auch recht gut. Wir erreichten in der Sektion für uns gute 112 Strafpunkte, hatte doch die Mitstreiter der S1 hier sogar 132 Punkte.

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1. Wertungstag Sektion 11 28.07.2012

Die Sektion war am Rand der Hügelkette gelegen. Drei Tore waren im unteren flacheren Bereich leicht schräg am Hang. Diese drei Tore ließen sich für uns mit nur zwei Richtungswechseln und einer Berührung gut fahren. Für die letzten beiden Tore musste die Kuppe des Hügels mit einer steilen Auffahrt und nicht weniger steilen Abfahrt überfahren werden. Wir kamen mit etwas Schwung gut rauf und durch das erste Tor. auch die Abfahrt die dann direkt zum Ausgang ging klappte gut. Dies sollte unsere beste Sektion an diesem Wochenende mit nur 14 Strafpunkten sein. Unsere Mitstreiter fuhren hier 180 Strafpunkte ein. Wir holten also langsam virtuell auf.

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1. Wertungstag Sektion 13 28.07.2012

Die Sektion 13 schloss sich direkt an die zuvor gefahrene Sektion 11 an. Allerdings war die Ausfahrt der Sektion 11 auf der anderen Seite gewesen und ich daher ein kurzes Stück über die Crossstrecke gefahren. Hierbei schaltete ich den Allrad aus. Und es kam wie es bei mir immer einmal kommen muss. Ich schaltete den Allrad nicht vor Sektion ein. Nach dem Starttor ging es durch eine Pfütze und über ein ca anderthalb Fahrzeuglängen breites Sandfeld. Prompt saßen wir nur mit Hinterradantrieb fest. Erst hier realisierte ich den fehlenden Allrad. Allerdings mussten wir noch mal zurücksetzten um wieder frei zu kommen. Verschenkte Punkte. Danach ging es dann aber erst einmal besser. Durch das erste Tor über den Hügel ging es gut. Auf halber Höhe ging es um den Hügel. Das nächst Tor war etwas schräg den Hang hinunter zu fahren. Danach in einem Zug drehen und das nächste Tor wieder schräg zum Hang aufwärts und nochmal über die Kuppe. Nochmals ging es zunächst auf halber Höhe um den Hügel und dann wieder ganz herunter. Das vierte Tor ging dann wirder den unteren Abschnitt des Hanges schräg hinauf. An dem oberen Absatz kippelte der TrialMog schon etwas aber wir kamen trotzdem gut oben an. Danach ging es nochmal auf halber Höhe diesmal andersherum um den Hügel um das letzte Tor von hinten zu fahren. Dabei verpassten wir es rechtzeitig zum Tor zu lenken und mussten dummerweise nochmal rangieren. Aus der Position konnten wir das Tor dann zwar gut fahren kamen aber über die Kuppe genau mittig auf die obere Torstange des dritten Tores. Diese mussten wir dann brechen um nicht in eine wirklich brenzlige Situation zu kommen. Durch insgesamt drei ärgerliche Fahrfehler kamen wir hier leider nur mit 80 Strafpunkten gegenüber 8 bei unseren Mitbewerbern davon.

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1. Wertungstag Sektion 9 28.07.2012

Die Sektion 9 war wieder eine Sektion mit riesiger Fläche. Das markanteste daran war ein langer steiler Anstieg mit gut 40m Höhenunterschied bei über 100% Steigung. Wir hatten schon vorher beobachtet wie andere Fahrzeug hier ihre Schwierigkeiten hatten hinauf zu kommen. Ettliche schafften es garnicht und andere erst nach mehreren Anläufen. Das erste Tor war auf der rechten Seite dieses Hanges in der ersten Fahrspur etwa auf halber Höhe gesteckt. Der vor uns fahrende Prototyp nahm drei Anläufe für dieses Tor. Da der Übergang aus der Ebene in den Hang relativ sanft ohne querwellen oder Löcher war konnten wir hier unseren Schwung im 2.Gang aus nutzen und schafften das Tor relativ locker. Allerdings ging es nicht nach oben weiter und wir mussten wie alle anderen wieder rückwärts verkehrt herum durch das Tor. Um die nächsten zwei Tore zu fahren mussten wir aber auf den Hügel kommen. Also fuhren wir wieder mit Schwung und ca 6500 Umin in die linke Spur und kamen tatsächlich oben mit 3000 Umin an. Oben auf dem Plateau war ein Tor, dass wir direkt in einem dreiviertel Kreis anfahren konnten. Das dritte Tor war dann wieder den Hang hinab auf halber Höhe. Um ordentlich in die Richtung zu kommen mussten wir einmal rangieren, danach ging es wieder gut die 40 Höhenmeter hinab. Unten war dann noch ein Tor auf einem Absatz im Hang quer zu diesem zu fahren. Durch den Absatz war es aber kein Problem. Das letzte Tor war dann wieder ein Abwärts Tor im unteren viertel des Hanges. Alle vorhergehenden Fahrzeuge mit Ausnahme des S5 und des Prototypen unser Gruppe hatten dieses Tor von unten seitlich umfahren und sind dann von oben hinein gerutscht. So wollten wir es auch machen. Bei einigen Unimog hatte ich gesehen, dass sie dazu rückwärts rangiert haben. So wollte ich es auch tun. Allerdings rutschte mir der TrialMog dabei immer wieder seitlich weg so dass wir zum Schluss beide Torstangen umlegten und obendrein noch das Tor als nicht gefahren bewertet kamen. Wieder alleine dadurch 160 unnötige und ärgerliche Strafpunkte. Wir hatten zwar mit 218 Strafpunkten das beste Ergebnis der Klasse S1 aber lediglich 3 Strafpunkte gut gemacht gegenüber den unmittelbaren Mitstreitern.

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1. Wertungstag Sektion 5 28.07.2012

Als letzte Sektion des 1. Wettkampftages stand die Sektion 5 an. Dies war wieder eine Abwärtssektion. Das erste Tor stand quer zum Hang am oberen Rand. Wir fuhren rückwärts in die Sektion um einen Fahrrichtungswechsel zu sparen. Danach drehten wir auf dem Plateau und fuhren den Hang hinab durch ein leicht schräg gestelltes Tor auf halber Höhe. Unten mussten wir noch einmal Rangieren um zu dem untersten Tor zu kommen was mit etwas Schräglage gefahren werden musste. Die letzten beiden Tore gingen dann wieder Hang aufwärts und wir konnten sie in einem Zuge durchfahren. Diese Sektion war uns gut gelungen, wir hatten mit nur 28 Strafpunkten endlich mal das deutlich beste Ergebnis in der Klasse S1. Gegenüber unseren Mitstreitern haben wir 230 Punkte auf geholt.

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2. Wertungstag Sektion 2 29.07.2012

Am 2. Wertungstag starteten wir nicht mehr in der Gruppe wie am Vortag sondern in den Fahrzeugklassen. Wir konnten uns somit direkt mit unseren Mitstreitern vergleichen. Die erste Sektion war die Sektion 2 die durch Umbau der Sektion 1 entstanden war. Das erste Tor das wir versuchten war links oben am Hang, aufwärts zufahren aber neben den Spuren vom Vortag. Wir kamen nicht ganz rauf und waren uns auch nicht sicher ob wir das Tor geschafft haben. Danach mussten wir wider rückwärts den Hang hinunter zu dem nächsten Tor. Dies fast quer zum Hang hinter einem Wacholderbusch neben die ursprüngliche Spur auf der rechten Seite der Sektion gebaut. Allzu viel Schwung konnten wir auf Grund der Löcher nicht nehmen. So schafften wir es nicht durch das Tor zu kommen und brachten stattdessen den TrialMog in eine kipplige Situation. Er wurde bei dem Versuch weiter vorwärts zu fahren, vorne links sehr leicht. Hinter uns war der Wacholderbusch. Uns blieb nur übrig, vorsichtig rückwärts zu versuchen den TrialMog in eine stabile Position zu bringen. Ich rechnete bereits damit aus dieser Situation nicht mehr ohne Hilfe herauszukommen. Wir drückten gegen den Wacholderbusch und konnten tatsächlich diesen überfahren. Glück gehabt. Danach ging es am rechten Rand den Hügel hinauf um dann direkt daneben wieder leicht schräg hinunterzufahren zu dem dritten Tor, was jetzt gut funktionierte. Die letzten zwei Tore im unteren Bereich gingen dann wieder einigermaßen so dass wir mit 236 Strafpunkten beendeten. Unsere direkten Mitstreiter erhielten nur 223 Strafpunkte.

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2. Wertungstag Sektion 12 29.07.2012

Weiter ging es in die Sektion 12, die aus unserer guten Sektion 11 vom Vortag entstanden war. Das erste Tor war mal wider eine Schrägfahrt welches wir von unten anfuhren und versuchten uns mit Lenkeinschlag zum Hang aufwärts durch das Tor zu pressen. Dies funktioniert allerdings nur mit Berührer. Danach ging es am Fuße eines steilen Hügels durch ein Aufwärtstor. Hier kamen wir zwar durch aber nicht den Hang hinauf, also mussten wir wieder rückwärts durch das Tor. Das nächste Tor war direkt daneben allerdings um gedreht gesteckt also von oben zu fahren. Wir hatten versucht vor dem ersten Tor auf der anderen Seite den Hügel hinauf zu fahren und dies nicht geschafft. Daher versuchten wir es jetzt in der falschen Richtung um es dann rückwärts zu durchfahren. Auch hier war nicht klar ob wir hoch genug kamen. Zwei weitere Tore trauten wir uns nicht. Das eine war sehr schräg an den Hang gesetzt und wurde von keinem S1 Fahrzeug gefahren. Das zweite war zwar so gesteckt, dass man es in der Falllinie durchfahren konnte, aber es war zum einen sehr steil und zum anderen konnte man die Anfahrt nicht in der Falllinie fahren, sondern musste schräg über die Kante kommen. Uns wurde aber ohnehin die Entscheidung abgenommen indem wir gar nicht erst auf den Hügel kamen. So hatten wir hier wieder 329 Strafpunkte gegenüber 108 unserer Mitbewerber.

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2. Wertungstag Sektion 15 29.07.2012

Nun ging es in die Sektion 15. Wir mussten in dieser Sektion als letzte Starten. Kurz vor unserem Start setzte allerdings sehr heftiger Regen ein und wir bekamen keine Freigabe. Erst als der Regen nach einiger Zeit etwas weniger wurde, durften wir einfahren. Die anderen Teilnehmer hatten schon Schwierigkeiten an den langen Anstiegen so das wir es nun unter den Bedingungen gar nicht mehr probieren brauchten. Wir hatten schon Schwierigkeiten bei einem relativ kleinen Wall auf dem ein Tor gesteckt war. Auch hier brauchten wir zwei Anläufe und kamen dann nur mit Berührung durch das Tor. So fuhren wir dann gleich wieder mit 334 Strafpunkten aber immerhin einem Punkt Vorsprung vor den Mitbewerbern aus der Sektion.

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2. Wertungstag Sektion 10 29.07.2012

Wegen dem andauernden Regen wurde der Wettbewerb nun zunächst unterbrochen und erst nachmittags wieder fortgesetzt. Wir wurden nun gemeinsam mit dem letzten verbliebenen Fahrzeug der Klasse S3 zusammengelegt und sollten zunächst die Sektion 10 befahren. Kurios dabei war dass die Sektion 10 erneut ein Umbau der Sektion 1 bzw 2 sein sollte. Allerdings wurde hier jedes Team gebeten ein Tor zu stecken. Wir versuchten zunächst links den Hang hinauf zu fahren. Aber dies war nicht zu schaffen. Der TrialMog rutschte nur auf dem schlammigen Boden. Selbst rückwärts zu einem Tor in der unteren linken Ecke zu kommen war nicht möglich weil der TrialMog eher ein TrialSchlitten war. Also fuhren wir erst einmal um einen Baum zu einem Tor welches versteckt zwischen den Bäumen stand. Auch hier rutschte der Trialmog mehr als er fuhr und wir drückten uns unter zu Hilfenahme des Baumes durch das Tor. Dann ging erneut zu dem Tor in der linken unteren Ecke , welches nun vorwärts zu fahren war. Anschließend fuhren wir jetzt rechts am Rand die Steigung hinauf und passierten dabei ein Tor in falscher Richtung um oben auf dem Plateau noch ein Tor in der hintersten Ecke zu fahren. Dies war so gesteckt dass es ohne das Brechen der linken Torstange nicht zu fahren war. Auch mussten wir da drehen um noch das in falscher Richtung gefahrene Tor nun in richtiger Richtung zu durchfahren. Als letztes gab es direkt unterhalb des Abwärtstores noch ein Tor quer zum Hang. Dies hatte leichte Schrägneigung, ließ sich aber dennoch passabel fahren weil hier das Rutschen des Hecks ausnahmsweise Hilfreich war. Wir kassierten aber dennoch 184 Strafpunkte gegenüber von lediglich 48 unserer Mitbewerber.

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2. Wertungstag Sektion 6 29.07.2012

Die Sektion 6 war die umgebaute Sektion 5 vom Vortag. Allerdings war sie jetzt nur eine rutschige Schlammwüste. Hier konnten wir ein Abwärtstor fahren mussten dann aber bei dem Versuch des ersten Aufwärtstor abbrechen weil einfach kein vorwärts kommen für uns war. Der TrialMog rutschte nur quer. So wurde dies unsere schlechteste Sektion mit 458 Strafpunkten und Abbruch. Es war nur ein kleiner Trost, dass auch die direkten Konkurrenten abbrechen mussten. Aber sie hatten ein Tor mehr gefahren und so nur 334 Strafpunkte.

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2. Wertungstag Sektion 8 29.07.2012

Die letzte Sektion dieses Meisterschaftlaufes war die Sektion 8. In dieser Sektion waren zwei Tore so an den Steilhang gesteckt dass auf Grund der rutschigen Bodenverhältnisse sie von keinem S1 Fahrzeug und auch nicht von dem S3 Fahrzeug probiert wurden. Für uns kam noch ein drittes Tor hinzu, welches wir nicht schafften anzufahren. Lediglich das Tor im unteren Bereich vor dem Schlammloch ging problemlos. Bei dem nächsten Tor nach einer steileren Auffahrt hatten wir schon erhebliche Traktionsprobleme. Wir schafften das Tor mit hängen und viel würgen. Da uns jetzt weitere Richtungswechsel fehlten konnten wir gerade noch zum Ausgang zurückfahren. So bekamen wir hier 252 Strafpunkte gegenüber 166. Ergebnis 3.Lauf

Diesmal haben wir viel probiert und teilweise auch gute Ergebnisse in den Sektionen erreicht. Trotz dummer Fahrfehler in zwei Sektionen am Samstag lagen wir am Samstagabend nur 127 Strafpunkte hinter unseren nächsten Konkurrenten. Damit waren wir recht zufrieden. Am Sonntag macht uns dann der Regen mit der Folge der rutschigen Bodenverhältnisse für die unsere Reifen nicht taugten einen Strich durch die Rechnung und der Abstand vergrößerte sich auf 706 Punkte. Somit erreichten wir in diesem Lauf den dritten und letzten Platz, hatten aber auch nichts anderes erwartet. Allerdings liegen wir nun nach drei Läufen immerhin auf Platz 2 in der Meisterschaft.

Zwischen Ende des Sektionsfahrens und der Siegerehrung bauten wir unser Zelt ab und verluden den TrialMog wieder auf den MAN, so dass wir uns um 22:00 direkt auf den Heimweg machen konnten.

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